Umziehen zu Pandemie-Bedingungen

Umzüge sind immer stressig. Zuerst eine neue Wohnung suchen und die alte kündigen, dann packen, ausmisten, Umzugshelfer bequatschen… Wenn dann auch noch Pandemie ist und sich das eigene Land im (Teil-)Lockdown  befindet, macht das die Geschichte auch nicht gerade entspannter. Doch leider kann man sich den Zeitpunkt für einen Umzug nicht immer aussuchen und so kam es, dass ich gerade schon meinen zweiten Umzug unter (mehr oder weniger) Lockdown-Bedingungen hinter mich gebracht habe. Dabei bin ich auf ein paar Schwierigkeiten gestoßen:

1. Verabschieden

Nach fünf Jahren in einer Stadt habe ich mir meinen Abschied doch nicht ganz so sang- und klanglos vorgestellt. Keine letzten Besuche in den Lieblingsbars und -restaurants, keine Abschieds-WG-Parties, kein letzter Wein am Flussufer und kein Bummel durch die Fußgängerzone. Sich bei Spaziergängen mit Abstand von den engsten Freunden zu verabschieden ist einfach nicht das Gleiche.

Irgendwo zwischen Natur und Kultur. Geographiestudentin mit Interesse und Begeisterung für Literatur, Ökologie, Musik und soziale Themen.