WG-Partys: 5 Dinge, die wir am meisten vermissen

Party-Folienballons in einer WG

Könnt ihr euch noch dunkel an die Zeit erinnern, in der ihr samstags auf WG-Partys gegangen seid, anstatt allein in eurem Zimmer zu sitzen und Netflix zu schauen? Weil es dummerweise eine menschliche Angewohnheit ist, Dinge erst richtig zu schätzen, wenn wir sie nicht mehr haben, folgt hier eine wehmütige Auflistung der Dinge, die uns an WG-Partys am meisten fehlen.

1. Bierpong in der WG-Küche

Auf mir lastet der Fluch, beim Bierpong so gut wie immer im Verlierer-Team zu sein – was ganz sicher in keinster Weise an mir, sondern natürlich nur an meinen Mitspieler*innen liegt. Aber selbst ich als ewige Verliererin muss gestehen, dass es trotzdem verdammt viel Spaß macht, leicht beschwipst zu versuchen, einen Tischtennisball in rote Plastikbecher zu werfen und mit meinem Team laut zu grölen, wenn wir dann tatsächlich doch mal gewinnen.

2. Diese eine heiße Person, die wir noch nicht kennen

Es ist allein schon super, mit Freund*innen zusammensitzen zu können. Aber manchmal wird uns dann auch noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen serviert: ein neues Gesicht, das uns sofort gefällt. Ein*e Bekannte*r der besten Freundin von einem der Mitbewohner. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall jemand, den wir noch nicht kennen, der aber super sympathisch und obendrein auch noch unfassbar heiß ist. Und egal, was am Ende des Abends daraus wird – Corona hat uns gezeigt, dass es schon ziemlich cool und eben nicht selbstverständlich ist, überhaupt jemanden kennenzulernen.

3. Zu trashiger Musik tanzen

Okay – die Songs, die zu Beginn der Party aus der Box tönen, sind wahrscheinlich ganz in Ordnung. Fancy Techno-Playlists haben definitiv ihre Daseinsberechtigung. Aber der beste Teil des Abends beginnt erst, wenn die Musik sich langsam wandelt: von Techno über Deutschrap hin zu Britney und den größten Hits der 90er und 2000er. Endgültig im Trash-Himmel angekommen sind wir dann, wenn die billige Lichterkette in wechselnden Farben blinkt, wir Discofox tanzen und „Verdammt, ich lieb‘ dich“ lauthals mitsingen, als würden wir zu einer völlig anderen Generation gehören. 

Ein Freigeist in Freiheit. Ich bin verliebt in den Sommer und schöne Worte. Wenn ich nicht gerade schreibe, sitze ich wahrscheinlich mit einem Roman irgendwo am Wasser. Oder auf alten Zeitungen, um jede Menge Farbe auf unbeschriebene Blätter zu klatschen. Aber am allerliebsten lebe ich: la vida loca!