Sex und Soda: Solo-Sex zu zweit!

Frau liegt auf dem Bett

In dieser Kolumne schreibt Mila Bach über die prickelnden und weniger prickelnden Momente im Leben. Diesmal geht es um Selbstbefriedigung, bei der man nicht alleine ist.

Selbstbefriedigung ist wichtig für Geist und Körper. Wenn man sich Zeit für Solo-Sex nimmt, ist er schon fast so gut, wie zu zweit. Oder man verzichtet weder aufs eine noch auf das andere und macht es sich vor dem Partner oder der Partnerin selbst. Keine falsche Scham!

Wer kennt’s nicht. Man ist gerade beim Vorspiel richtig heiß und fiebert auf den Orgasmus hin. Die Bewegungen des Partners oder der Partnerin sind aber einfach nicht optimal. Mal zu schnell. Mal zu langsam. Mal zu lasch. Wenn man es jetzt aber aussprechen würde, ist der Moment ganz schnell vorbei. Also legt man einfach selbst Hand an und kommt so zum langersehnten Orgasmus. Das hat gar nichts damit zu tun, dass die oder der andere nicht gut im Bett ist, sondern dass man seinen Körper selbst am allerbesten kennt. Und warum sollte man das nicht beim gemeinsamen Sex nutzen?

Mach’s dir selbst, Baby!

Ich habe schon oft gemerkt, dass Männer es gerne sehen, wenn ich es mir vor ihnen selbst mache. Am Anfang habe ich mich das oft nicht getraut und war verschämt, wenn sie mir dabei zugesehen haben. Aber mit der Zeit machte es mir immer mehr Spaß. Denn die Lust stieg dadurch nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Beobachtern! Ich bekam schnell und sicher einen guten Orgasmus und sie freuten sich beim Zuschauen auf den eigenen. Win-Win-Situation würde ich sagen. Was ich auch zu schätzen gelernt habe, ist mich während penetrativem Sex selbst zu berühren. Das geht vor allem in der Doggy-Stellung richtig gut, da man sich mit einer Hand abstützen und mit der anderen selbst anfassen kann. Außerdem kommt man viel besser dran, als zum Beispiel in der Missionarsstellung. Vor allem bei Frauen, die nicht so schnell feucht werden, ist die Methode gut. Denn jedes Mal, wenn ich es mir währenddessen noch zusätzlich mache, merke (nicht nur) ich, wie ich immer feuchter und feuchter werde.