Fotos: Katzen aus einer ganz neuen Perspektive

Zeitjung Unter Katzen

Katzen gehen immer – egal, aus welcher Perspektive. Das dachte sich wohl auch der Fotograf Andrius Burba. Er wollte süße Fotos von Kittys und dabei zusätzlich noch einen Perspektivenwechsel, also setzte er die kuschligen Tierchen auf eine Glasplatte und ließ sie einfach ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Während sie spielten, schliefen oder einfach nur faulenzten lichtete sie Andrius von unten durch die Glasplatte ab. Entstanden ist schließlich der heute veröffentlichte und mit Fotos vollgepackte Bildband „Unter Katzen“. Nach einem kurzen Einblick in die Bilderserie wird klar: Dieses Bildband ist ein absolutes Muss für jeden Kitty-Liebhaber!

ZEITjUNG hat bereits vorab mit Andrius Burba über seine fotografische Idee und die Liebe zu Katzen gesprochen.

 

„Tiere sind einfach faszinierend.“

 

ZEITjUNG: Was war die Idee hinter deiner aktuellen Bilderserie?

Andrius: Die Idee entstand aus der reinen Neugierde heraus. Ich wollte einfach sehen, wie unterschiedlich Katzen von unten aussehen. Jede Katzenrasse sieht unterschiedlich aus und hat einen ganz unterschiedlichen Charakter. Ich habe versucht, möglichst viele spielerische und interessante Aufnahmen von jeder einzelnen Katze zu machen. Während dieser „Shootings“ kam mir die Idee, dass diese Fotos für die Katzen eventuell unangenehm sein könnten oder sogar peinlich, weil sie sich so freizügig zeigen und sie ihre komplette Privatsphäre offenlegen.

 

Wieso wolltest du unbedingt Tiere fotografieren? 

Ich war eigentlich schon immer ein großer Katzenfan. Inspiriert wurde ich aber eher durch das Internet, weil ein Katzenbesitzer sein Haustier auf einen Glastisch gesetzt und fotografiert hat. Das sah nicht nur ziemlich lustig aus, sondern auch sehr interessant.

 

Was ist interessant daran, Bilder von Tieren zu machen? 

Tiere sind einfach faszinierend und sie sehen alle ganz unterschiedlich aus. Manche sind ganz flauschig und andere haben wiederum gar keine Haare. Besonders bei den Katzen hat es einen großen Unterschied gemacht, als ich sie auf die Glasplatte gesetzt habe. Manche von ihnen haben sich plötzlich nicht mehr bewegt, andere haben sich einfach hingelegt als wäre nichts. Die einfachste Weise mit ihnen zu arbeiten waren aber natürlich die Katzen, die sich ganz frei auf dem Glas bewegt und gespielt haben. Es ist faszinierend zu sehen, wie jede Katze mit der gleichen Situation ganz unterschiedlich umgeht.

 

Welches Tier ist dein nächstes „Fotomodell“? 

Ich habe ja bereits ein Shooting mit Hunden gemacht, die ich auch von unten abgelichtet habe. Die Ergebnisse dazu kommen im Frühling 2017. Derzeit sitze ich an einem Projekt, in dem ich Pferde von unten fotografiere. Das ist vermutlich mein größtes Projekt bisher. Ich habe es drei Monate lang vorbereitet und die Inspiration kam besonders durch das ganze positive Feedback zu „Unter Katzen“. In Zukunft möchte ich definitiv weiterhin Tiere aus dieser Perspektive zeigen.

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