Warum Unterwürfigkeit beim Sex dich nicht zu einer schlechten Feministin macht

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Nadine Kroll, geboren 1990, studiert Kunstgeschichte in Berlin. Mit 19 Jahren zog sie aus der schwäbischen Provinz in die Hauptstadt und konnte zum ersten Mal ihre Sexualität ausleben. In Blog-Artikeln ließ sie neugierige Leser 2013 erstmals an ihren Erlebnissen teilhaben und legt nun mit ihrem Buch „Stellungswechsel*“ umfassend und ungeschminkt Zeugnis von den hellen und den dunklen Seiten ihres Lebens ab.

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Bildquelle: Unsplash unter CC0 Lizenz

Comments
  • Anon

    Ich finde eher kritisch, wie im gesellschaftlichen Mainstream Sexualität so stark machtbesetzt und frauenverachtend thematisiert, gezeigt und dann schlussendlich auch viel in Betten ausgeübt wird.

    28/08/2018
  • Anon

    Finde ich schwierig BDSM mit Sex gleichzusetzen oder diese Begriffe in einem Atemzug zu nennen. Auch wenn das eine persönliche Perspektive ist: Viele (der Großteil) der BDSMler spielen nicht sexuell. BDSM und Sex in einen Topf zu werden, geht für mich daher an der Realität vieler SMler vorbei und bedient gesellschaftliche Stereotype von BDSM. Und Sexualität als völlig abgetrennt von gesellschaftlichen Machtverhältnissen zu sehen, ist meiner Meinung nach auch nicht richtig. Unsere Sexualität ist nun mal auch geprägt von gesellschaftlichen Vorstellungen und edukativer Prägung, auch wenn wir diese Vorstellungen durch aktive Auseinandersetzung reflektieren, ablegen und verändern können.

    28/08/2018
    • Johan Gustav Lammers

      BDSM steht für Leibeigenschaft, Disziplin, Herrschaft, Unterwerfung, Sadismus und Masochismus.
      Wer die Entscheidung fällt, eine BDSM-Beziehung einzugehen, verletzt keinerlei Freiheiten, im Gegenteil: Für viele Menschen ist dies eine Möglichkeit, ihre sexuelle Freiheit voll und ganz auszukosten. Manchmal turnt es geradezu an, wenn sich ein Partner dem anderen nicht widersetzen kann.
      Sicherlich ist es sinnvoll, sich als BDSM-Paar vorab zu verständigen, welche Vorlieben man hat und welche Grenzen man sich setzt. Da unterscheidet sich BDSM nicht sonderlich von herkömmlichem Sex. Und wenn wir ehrlich sind, ist BDSM nichts anderes, als eine besonders intensive Art, es zu treiben.
      Einvernehmlicher Sex ist Privatsache, kein Politikum. Und es sei jedem gegönnt, sich beim Sex vollkommen zu unterwerfen, auch auf das Risiko hin, mal etwas ertragen zu müssen, was einem nicht gefällt. Denn ist es nicht das absolute Vertrauen ineinander, was BDSM für viele Menschen attraktiv macht?
      Abgesehen davon ist es keineswegs problematisch, wenn Männer und Frauen sexuell verschieden geprägt werden und ihre Sexualität entsprechend ausleben. Zumal sich die Geschlechter bereits biologisch stark unterscheiden.
      Selbst wenn traditionelle Beziehungen die Gesellschaft dominieren, bedeutet dies keine Niederlage für die Frau.
      Von einer Niederlage kann man generell erst dann sprechen, wenn sich ein Mensch mitsamt seiner sozialen Prägung und seiner biologischen Eigenschaften nicht selbst verwirklichen und keine eigenen Entscheidungen fällen kann.

      11/09/2018
  • maike kuras

    schwarzer ist es inzwischen völlig egal was sich in den schlafzimmern abspielt.
    man könnte meinen es war eh schon immer so.

    04/06/2018
  • Lord Nicolaus Dinter

    Endlich mal eine Frau, die für die sexuelle Freiheiten der Frau ein tritt und die Grenzen deutlich auf zeigt.
    Ich lass mich auch von einer Frau dominieren, wenn es auf Augenhöhe geschieht und es gibt nichts erotischeres als von einer Frau und Ihren Wünschen verführt zu werden.
    Die sexuelle Freiheit, beschränkt sich heute leider bei den meisten Frauen auf Kadavergehorsam, wo das Recht auf ein freies Leben an den Mann abgegeben wird und bedingungsloser gehorsam ausgeübt wird. Ich finde so was abstoßend und Menschenverachtend!

    31/05/2018
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