Seriously? 6 Dinge, die du Noch nicht über die us-wahlen wusstest

Dieses Jahr wird in den USA ein neuer, oder der alte Präsident gewählt. Was das Wahlsystem betrifft, gibt es zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten viele Unterschiede. Vieles weiß man nicht, weil man es um ehrlich zu sein auch nicht wissen muss. Wir finden aber, gerade diese 6 Fakten sind teilweise so absurd oder spannend, dass wir sie dir einfach nicht vorenthalten wollen.

Warum Kanye präsidieren kann, Arnie aber nicht

Im Simpsons Film von 2007 ist Arnold Schwarzenegger Präsident der USA. In der Realität wäre das aber nicht möglich, denn die Vereinigten Staaten haben für die Wahl ihres Präsidenten*in andere Auflagen als die Deutschen. Während in Deutschland jede*r Bundeskanzler*in werden kann, der*die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, muss der*die Kandidat*in in den USA gebürtige*r US-Amerikaner*in sein. In Deutschland reicht außerdem ein Mindestalter von 18 Jahren, in den USA sind mindestens 35 Jahre vorgeschrieben. Außerdem muss der*die Kandidat*in in den USA seit mindestens 14 Jahren ohne Unterbrechung in den USA leben.

wahl aus dem all

Auch Astronauten*innen haben ein Wahlrecht. Ein Gesetz aus dem Bundesstaat Texas regelt, wie die Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation ISS ihre Stimmen abgeben können. Über eine verschlüsselte E-Mail werden Wahlzettel zur ISS geschickt, diese wiederum von den Astronaut*innen ausgefüllt und über eine gesicherte Datenverbindung an die Wahlbehörde nach Texas gesendet. Kehren die Raumfahrer*innen der „ISS-Expedition 64“ Anfang 2021 von ihrer Mission zurück, ist der Präsident*in bereits vereidigt.

President for Life?

Bei uns schon! In Deutschland darf sich der*die Bundeskanzler*in zeitlich unbegrenzt, immer wieder als Kandidat*in bewerben. Ob man das will, ist eine andere Frage. Aktuell führt in Deutschland Helmut Kohl mit einer Amtszeit von 16 Jahren. Jede*r Präsident*in in den USA darf dagegen nur einmal wiedergewählt werden.

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