Was du wirklich brauchst

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„Sind Sie eigentlich versichert?“ Wenn sich bei dieser Frage bei dir auch ein Gefühl von absolutem Desinteresse, kombiniert mit einer „Lass-mich-in-Ruhe-Panik“ breit macht, dann geht es dir vermutlich nicht viel anders als dem Großteil der Bevölkerung. Versicherungen sind gerade für alle Mitt-Zwanziger ein leidiges Thema. Die wenigsten verfügen in diesem Alter schon über genug Geld, um es sinnvoll anzulegen. Und selbst wenn dies der Fall wäre, würden sich die meisten gegen Wertanlagen und komplizierte Versicherungen entscheiden. Man ist nur einmal jung und möchte heute noch nicht an die Probleme von morgen denken. Dieses Gefühl werden viele kennen. Doch bei aller Liebe zum gepflegten Hedonismus, ein paar Versicherungen braucht jeder, und einige sind tatsächlich sehr praktisch.

 

Das musst du haben

 

In Deutschland muss jeder eine Krankenversicherung haben, daran führt kein Weg vorbei. So eine Versicherung hast du vermutlich sowieso schon, gerade wenn du berufstätig bist. Als Angestellter muss man sich eigentlich um nicht viel kümmern, da die Pflichtversicherungen bereits von deinem Gehalt abgezogen werden. Als Student ist man meist über die Eltern krankenversichert, vorausgesetzt, die befinden sich in einer gesetzlichen und nicht in einer privaten Krankenkasse. Endet dieser Versicherungsschutz, können sich Studenten allerdings zu günstigen Sondertarifen versichern. Die Haftpflichtversicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, allerdings handelt es sich dabei um eine Versicherung, auf die man keinesfalls verzichten sollte, denn sie haftet für Sachschäden, die du anderen zufügst. Wenn du also mit Deinem Fahrrad einen Porsche rammst und dabei einen Schaden von mehreren zehntausend Euro verursachst, greift die Haftpflichtversicherung. Bist du nicht versichert, wäre das unter Umständen bereits dein finanzieller Ruin. Eine Pflichtversicherung gibt es übrigens noch, und zwar die KFZ-Haftpflichtversicherung. Wer also ein Auto hat, muss dies auch versichern.

 

Kann, aber muss nicht

 

Sobald du dich um oben genannten Versicherungen bemüht hast, bist du eigentlich fein raus. Wie Du aber vielleicht schon mitbekommen hast, kann man eigentlich alles versichern, zum Beispiel Körperteile. Ob das sinnvoll ist? Für Normalsterbliche wohl kaum. Wer sich aber gerade von seiner Bafög-Nachzahlung das neueste iPhone für viele hundert Euro geleistet hat, der sollte ernsthaft über eine Handyversicherung nachdenken. Vor allem, wenn die Vorgängerhandys nur eine durchschnittliche Lebensdauer von wenigen Monaten hatten. Derartige Versicherungen gibt es auch für Tablets und Computer, damit auch der tollpatschige Student nicht wegen eines kaputten MacBooks hungern muss. Mehr Details zu den essentiellen und den ergänzenden Versicherungen findest du hier.

Bildquelle: Peter unter cc-by-sa-2.0

Comments
  • Lina

    Ich bin schockiert über diesen Beitrag! Selten so viel Unsinn gelesen! Hier wird eine „Handyversicherung“ vor elementare Versicherungen wie einer Unfall- und einer Berufsunfähigkeitsversicherung gestellt. Richtig, du fährst gegen den Porsche, brichst dir dabei deine Hüfte, fällst für ein Jahr bei der arbeit aus, schon ok, das Display des Handys ist ja versichert -_- So viel Dummes muss man erst mal schaffen in einen Artikel zu verpacken :D Ich hoffe sehr, dass der/die Erfasser/in nicht auch noch dafür bezahlt wurde. :D

    28/01/2015
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