Wenn der Sommerurlaub zur Gefahr wird: Waldbrände in Griechenland und der Türkei fordern Todesopfer
Kennst du das beruhigende Gefühl, wenn der Griechenland-Urlaub endlich gebucht ist? Aktuell sieht die Realität vor Ort anders aus.
In Griechenland und der Türkei kämpfen Einsatzkräfte weiterhin gegen schwere Waldbrände. In der Region sind laut übereinstimmenden Berichten mindestens drei Einsatzkräfte gestorben: zwei Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten auf Kreta sowie eine weitere Rettungskraft bei Bränden nahe dem Hafen von Gytheio auf dem Peloponnes. Rund 6.000 Tourist*innen mussten aus dem Ferienort Agia Galini auf Kreta evakuiert werden, zusätzlich betroffen sind die Inseln Paros und Lesbos sowie die Peloponnes-Halbinsel. In der Türkei kämpfen Einsatzkräfte in den Provinzen Mugla, Balikesir, Antalya und Çanakkale gegen die Flammen, rund 202 Menschen sowie Krankenhauspatient*innen wurden in Sicherheit gebracht, die Autobahn zwischen Antalya und Fethiye ist gesperrt. Wenn du für die kommenden Wochen eine Reise in die Region planst, lohnt sich vor der Buchung ein Blick auf aktuelle Reisewarnungen und die Stornobedingungen deines Anbieters. Ähnlich wie die Waldbrände auf Maui zeigt auch dieser Sommer, wie schnell aus Urlaubsidylle Ausnahmezustand werden kann, gerade wenn Hitzewellen die Lage zusätzlich verschärfen. Einzig Frankreich und Spanien können nach ihren eigenen schweren Bränden der vergangenen Wochen etwas aufatmen: Dort entspannt sich die Lage gerade.
Planst du für diesen Sommer noch eine Reise in eine der betroffenen Regionen?
Foto von RDNE Stock project: https://www.pexels.com/de-de/foto/kamera-feuer-gruppe-rauch-8552696/