Klimawandel: Wissenschaftler veröffentlichen zweite Warnung an die Menschheit

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Im Frühling blüht die ganze Stadt auf. Beim Spaziergang durch unser Viertel kitzelt uns ein Sonnenstrahl an der Nase. An jeder Ecke sehen wir kleine Blümchen, die sich ihren Anteil des Sonnenlichts erkämpfen. Aus grauem Alltagstrott werden grüne Frühlingsgefühle. Die Vögel zwitschern und die ersten Bienen sind auch schon wieder unterwegs. So, oder so ähnlich, stellen wir uns einen perfekten Frühlingstag vor.

Der Alltag sieht jedoch meist anders aus. Nach dem Verlassen des Hauses werden wir von grauem Nass begrüßt. Es regnet in Strömen, die Sonne lässt sich teilweise tagelang nicht blicken und die Blümchen werden von den Autogasen der Stadt leicht grau eingefärbt. Willkommen in der Realität. Seit Jahren verändert sich unser Klima und mit ihm auch unsere Jahreszeiten. Frühling und Herbst werden immer kürzer und sind nicht mehr das, was sie in unserer Kindheit einmal waren.

 

Der Atomausstieg allein reicht nicht

 

Dass wir diese Klimaveränderung ernst nehmen sollten, haben wir zwar im Hinterkopf, im Alltag denken wir jedoch nur selten daran. Auch unsere Politik hat in den letzten Jahren schlichtweg zu wenig gegen den Klimawandel unternommen. Ja, wir setzten jetzt weitaus häufiger auf grüne Energie und sind in Europa mit dem Atomausstieg absoluter Vorreiter, aber es reicht einfach nicht. Gut, dass es auf unserer Erde Menschen gibt, die sich der Gefahren dieser Veränderung bewusst sind und uns an sie erinnern. Denn das BioScience Magazin hat im Rahmen der Union der besorgten Wissenschaftler vor wenigen Tagen eine offizielle Warnung an die Menschheit veröffentlicht. Es war nicht die erste.

Die erste Warnung gaben 1.700 der besorgten Wissenschaftler im Jahr 1992 heraus. Schon damals warnten sie die Weltbevölkerung vor den negativen Auswirkungen fossiler Brennstoffe. Sie sprachen davon, dass die Menschheit auf einem Kollisionskurs mit der Natur sei und wir uns bemühen müssten, dies zu ändern. Sie baten darum, Wälder zu schützen, das Bevölkerungswachstum einzuschränken und die Nahrungsmittelproduktion zu verbessern. Jetzt, ein viertel Jahrhundert später, haben wir kaum etwas an unserem Verhalten geändert.

 

Klimaschutz muss alltäglich werden

 

Vor wenigen Tagen veröffentlichte das Magazin die zweite Warnung an die Menschheit, die diesmal von ganzen 15.000 besorgten Wissenschaftlern unterzeichnet wurde. Sie zeigen damit, dass wir unsere Situation in den letzten 25 Jahren nicht verbessert, sondern eher verschlechtert haben. Gerade die Produktion von Fleisch sei ein unglaublicher Faktor in der Klimaveränderung. Die Wissenschaftler sagen voraus, dass bis zum Ende des Jahrhunderts viele Lebensformen vom Aussterben bedroht sein werden. Doch die Forscher haben immer noch Hoffnung in die Menschheit. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten und jeder einzelne von uns kann seinen Teil dazu beitragen. Klimaschutz muss schnellstmöglich zum Alltag in unserem Leben werden. Sowohl bei der Mülltrennung in der eigenen Wohnung, als auch bei der Gesetzgebung unserer Regierung.

Die meisten vergessen bei der abstrakten Debatte über den Klimawandel, dass wir keine Alternative haben. Es gibt eben nur diese eine Erde. Und es sollte unser größtes Ziel sein, diese zu erhalten. Also lasst uns in die Hände greifen und mal einen Schritt weiter in Richtung Zukunft machen. Denn es wird Zeit.

 

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