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0104 – Die Lizenz zum Verarschen

Woher kommt der Brauch am 1. April seine Leute zu verarschen? Und was hat es mit diesen Spaghetti-Bäumen auf sich?

Wusstet ihr, dass Spaghetti an Bäumen wachsen?! Die Ernte dieses Jahr muss mal wieder phänomenal ausgefallen sein! Ganz genau: Ein Aprilscherz. Aber nicht einer à la ZEITjUNG, sondern einer des BBCs im Jahr 1957. In der Sendung „Panorama“ wurde ein Video gezeigt, an denen die Nudeln von Bäumen hingen und eine Familie diese nach und nach erntete – „real homegrown spaghetti“ also! Journalisten und Bürger waren sich darauf nicht ganz einig. Nonsense oder doch wahr?

Fakt ist: Am 1. April darf jeder seine komödiantische Ader ausleben und seine Liebsten auf die Schippe nehmen. Zumindest in Maßen.

Der Brauch existiert nicht nur in Deutschland: In Italien und Frankreich gibt es die Challenge seinen Bekannten heimlich April-Fische auf den Rücken zu kleben, um sie in den April zu schicken.

Geschichte des Aprilscherzes

Doch warum genau an diesem Tag? Und noch viel mehr: Warum haben wir überhaupt am 1. April die Lizenz zum Verarschen? Wie so oft in der Geschichte, ist man sich auch in diesen Fragen nicht einig. Es kursieren aber natürlich die unterschiedlichsten Thesen zur Entstehung. Zwei davon stellen wir euch hier vor:

Die Bayern und ihre Münzen

Am 1. April 1530 sollte im bayerischen Augsburg zur Vereinheitlichung des Münzwesens ein „Münztag“ stattfinden – doch er wurde nicht abgehalten. Viele Spekulanten wurden deshalb zum Narren gehalten. Übrigens: Seit 1618 ist in Bayern die Redensart „in den April schicken“ zu finden, aber wahrscheinlich gibt es diese Tradition schon viel länger.

Der König und sein Date

Ein 16-jähriges Mädchen soll König Heinrich IX. am 1. April um ein geheimes Date gebeten haben. Als er am Meeting-Point ankam, war da nichts mit Romantik. Dafür begrüßte ihn der gesamte Hofstaat inklusive seiner Ehefrau, die ihm dankte zum „Narrenball“ gekommen zu sein.

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Bildquelle: Unsplash; CCO-Lizenz

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