3 Gründe, warum Silvester total überbewertet ist

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„Welches Outfit ziehe ich an?“ – „Sind die Pailletten auf den High-Heels vielleicht doch too much?“ – “ Wo schauen wir eigentlich das Feuerwerk an, ohne dass wir durch die halbe Stadt fahren müssen?“ -„Shit – ich hab ja noch gar keine Neujahrsvorsätze!“ Der Silvester-Struggle is real! Warum Silvester auf der Couch die perfekte Lösung ist.

Hier haben wir bereits unseren Frust über die seit spätestens Sommer überpräsente Frage „Was machst du an Silvester?“ rausgelassen. Doch das ist nicht genug, denn es gibt noch so viel mehr, was uns am letzten Tag im Jahr nervt.

 

1. Ein bisschen Gold und Silber, ein bisschen Glitzer, Glitzer?

 

Klingt gut, ist es aber nicht. Statt sich schick zu machen und zu versuchen, sich in den Anzug zu zwängen, den man gefühlt das letzte Mal zur Konfirmation anhatte, macht es doch viel mehr Spaß, am Silvestermorgen in den Schrank zu greifen und einfach das Erstbeste überzuziehen. Auch wenn es sich dabei um ein verwaschenes Lady-Di-Shirt und die Snoopy-Jogginghose handelt.

Außerdem: Fancy Silvesterveranstaltungen verlangen oft auch fancy Schuhwerk, das meist mit unbequemen Sohlen oder hohen Hacken einhergeht. Wer dann noch unter einer Fußfehlstellung leidet, kann ein Lied davon singen, und das ist immerhin etwa die Hälfte aller Frauen in Deutschland. So viele haben nämlich einen sogenannten Ballenzeh. Da hilft es auch wenig, dass es spezielle Shops gibt, die auf bequeme Hallux-Schuhe spezialisiert sind. Denn ganz ehrlich: Ob Fußfehlstellung oder nicht, stundenlang auf hohen Hacken durch den Schnee stiefeln? Nein, danke!

 

2. Neujahrsvorsätze

 

Du möchtest endlich mit dem Rauchen aufhören, regelmäßig Sport treiben, abnehmen und dich gesund ernähren, damit du endlich wie einer der vermeintlich perfekten Influencer deinen Bizeps und deine Detox-Fitness-ichbinbesseralsdu-Bowl in die Kamera halten kannst? Und das, obwohl du dir drei Tage hintereinander bei deinen Eltern den Bauch mit Kartoffelsalat, Würstchen, Klößen, Braten und Raclette vollgeschlagen und dutzenden Schokoweihnachtsmännern den Kopf abgebissen hast? Obwohl du dir danach geschworen hast, dich nach Weihnachten erstmal wieder etwas gesünder zu ernähren, dir dann aber aus Faulheit und weil du allein auch irgendwie auf den Mindestbestellwert kommen musst, zwei Hot Dogs, Curly Fries, einen Burger und ne Cola „gegönnt“ hast? Schließlich wird ab dem 1. Januar ja sowieso alles besser? „UGH, AS IF!“ wie Cher Horowitz sagen würde.

 

3. Hurra, die Welt geht unter!

Wir möchten keine Spielverderber sein. So eine niedliche Wunderkerze und ein hübsches buntes Feuerwerk am Himmel sind ja wirklich mal ganz nett. Für fünf Minuten um Mitternacht. Denn die Realität sieht doch so aus: Es knallt und funkelt. Immer und immer wieder. Irgendwann ist der Sekt leer, die Hand abgefroren und die Ohren fiepen vom Knallen. Und statt bunten Feuerwerken, die am Himmel erstrahlen, liegt auf den Straßen brauner Schneematsch und Müll. Und es herrscht mehr oder minder Anarchie, wenn Halbstarke sich gegenseitig mit illegal beschafften Böllern bewerfen, Raketen in der S-Bahn zünden und selbstgebaute Knaller in die Luft sprengen.

Dann doch lieber sicher zu Hause auf dem Sofa in Jogginghose mit den besten Freunden lümmeln und im Sektrausch zum hundertsten Mal „Dinner for One“ schauen. Happy New Year!

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