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Beef mit den Medien: Vegan-Koch Attila Hildmann verliert Steak-Wette und überrascht alle

Der vegane Koch Attila Hildmann hat sich mit dem Berliner Tagesspiegel angelegt und eine Wette verloren.

 

In diesem Post bezeichnet er den Text als „dreckigen Kackartikel“. Auch über die Tagesspiegel-Redakteurin lässt sich Hildmann in diesem Text aus: „Ich freue mich, dass ich Sie nicht erkannt habe, sonst hätte ich Ihnen meine Pommes in Ihre Wannabe-Journalistinnen-Visage gestopft und mit Liebe ihr dreckiges Geld zurückgegeben.“

Doch dabei allein blieb es nicht. Nachdem der Chef der Tageszeitung sich im offiziellen Newsletter der Thematik widmet und seinen Facebook-Post als „gedrucktes Hackfleisch“ bezeichnet, dreht Attila durch. Am Samstag setzte er einen weiteren Facebook-Post hinterher. Darin fordert er alle Journalisten Berlins auf am heutigen Nachmittag in seinem Restaurant seinen veganen Burger zu testen. Sollte die Mehrheit danach weiterhin zum Fleisch-Burger greifen wollen, würde er seine Niederlage einsehen und ein Steak essen. So von sich selbst überzeugt muss man erst einmal sein. Doch das ist nicht alles. Gekrönt wird der Post durch ein Foto, dass ihn selbst mit einer Shotgun zeigt. Im Post schreibt er noch scherzend, dass keiner der Journalisten Bodyguards brauchen wird. Er kündigt aber schon an richtig auszurasten, falls im Nachhinein wieder schlecht über sein Restaurant berichtet wird.

 

 

Heute war es dann so weit. Der Tag der Wahrheit, an dem sich zeigen sollte, ob Attila Hildmann zurecht solch ein übermäßig großes Ego besitzt, oder eben nicht. Viele sind gekommen und haben seinen Burger probiert. Verloren hat er trotzdem, denn mehr als die Hälfte der Menschen entschied sich letztendlich doch für den Fleischburger.

 

Vegan und Sport: Verträgt sich das?

 

Musste der vegane Koch heute also tatsächlich kleinbei geben und ein Steak essen? Die Wette hat er schließlich verloren. Doch Attila hat nicht nur ein riesiges und sehr empfindliches Ego, sondern auch ein bisschen Köpfchen. Anstatt sich direkt in ein Steakhouse fahren zu lassen, brachte Hildmann eine lebendige Kuh direkt vor sein Restaurant. Er hatte zugestimmt ein Steak zu essen, stellte allerdings die Journalisten jetzt vor die Aufgabe ihm dieses aus der Kuh heraus zu schneiden. Auch, wenn wir das nur sehr ungern zugeben, das war ziemlich klever.

Denn natürlich sind die Journalisten nicht bereit, auf offener Straße eine Kuh zu schlachten. Auf der anderen Seite wäre es natürlich ohne die Beleidigungen und die Provokationen von Hildmann gar nicht so weit gekommen. Er hatte die Wette vorgeschlagen, auch er gab den Wetteinsatz vor. Das Video von heute Nachmittag könnt ihr euch hier ansehen.

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