Video: Was Kinder denken, die in Regenbogenfamilien aufwachsen

Gaybies gayby baby

Manchmal wissen es Kinder einfach besser als Erwachsene. Das beweisen diese kurzen Videohäppchen der australischen Filmemacherin Maya Newell und ihrer Produzentin Charlotte Mars, die Teil des Dokumentarfilms „GAYBY BABY“ sind. Die Videos geben in der Debatte um ein etwas anderes Familienleben – das Leben mit zwei gleichgeschlechtlichen Eltern -, nun ganz besonderen Menschen eine Stimme. Den Kindern selbst. Zum Thema scheint jeder eine Meinung zu haben, ob Eltern, Politiker oder Psychologen. Es seien aber doch die „gaybies“, denen einmal zugehört werden sollte.

Die Dokumentation, welche durch Crowdfunding mit 104.756 AUD unterstützt wurde, läuft derzeit in australischen Kinosälen und soll bald auch auf Festivals und eventuell in diversen Kinos in Deutschland ausgestrahlt werden. Produzentin Maya ist übrigens selbst Kind einer Regenbogenfamilie mit zwei Müttern und beweist durch ihre Videos, dass die Kinder nicht nur verdammt süß und ehrlich sind, sondern vor allem, dass es ihnen gut geht. Das Fazit der jungen Makalya beschreibt es eigentlich am zutreffendsten:

 

„It’s not like it s gonna hurt anyone.
Its not like gonna be like a big disease that people are gonna catch.“

 

Das Argument der Konservativen, das Kindeswohl sei in Regenbogenfamilien geschädigt, ist also nicht nur angesichts von Studien, sondern der folgenden Videos, hinfällig. Take that, CDU!

 

Praktikantin: Jenny, 22 Jahre jung und studiere derzeit Communication & Multimedia Design (also eigentlich mache ich irgendwas mit Medien) in Aachen. Da ich nun für mein Praxissemester in München bin, werde ich mich wohl an „Semmel“ und „bayrisches Bía“ -, was viel zu hell ist, gewöhnen müssen. Gell? Meiner Oma muss ich jeden Tag auf’s Neue erklären, dass ich eigentlich noch keine Ahnung habe, was ich mit meinem Studium anfangen soll. Ansonsten tendenziell zu spät, offen, facebook-los, oft sarkastisch - zu häufig falsch verstanden.