Awkard-Momente in Beziehungen und wie man sie meistert

eine junge Frau mit grauem Shirt und rosafarbener Cap bedeckt ihren Mund mit ihrem Shirt und schaut peinlich berührt

6. Erinnerungen an den*die Expartner*in

Als frisch verliebtes Pärchen hofft man einfach nur darauf, dass der*die Ex für die*den andere*n keine Rolle mehr spielt. Wenn man dann auf dem Handy der Partner*in zufällig noch einen Ordner mit alten Bildern findet, oder neben dem Bett sogar noch Erinnerungsfotos von der letzten Beziehung stehen, werden diese Erwartungen schnell enttäuscht und es kommt oft zu einem unangenehmen Gespräch. Also: Fotos von der*dem Ex bitte rechtzeitig von Handy, Laptop oder Zimmerwänden entfernen. Mindestens genau so awkward und leider wesentlich schwerer zu vermeiden: Man trifft den*die Ex zum ersten Mal gemeinsam mit dem*der neuen Freund*in auf der Straße und weiß überhaupt nicht, wie man sich jetzt verhalten soll. Die berühmt-berüchtigte Frage „Kennst du den*die?“ Und das darauffolgende Gestammel setzen dem Ganzen dann noch die Krone auf.

7. Das erste Mal Kochen – und es ist nicht gerade der Knaller

Dein*e neue*r Partner*in hat dich zu einem romantischen Candle Light Dinner eingeladen, um dich von seiner*ihrer kulinarischen Ader überzeugen. Du freust dich darauf, mal wieder so richtig verwöhnt zu werden – und bekommst das Essen dann kaum runter. Auch wenn die Kochkünste deiner*s Neuen definitiv zu Wünschen übrig lassen, musst du jetzt natürlich so tun, als ob es dir ausgezeichnet schmeckt. Eine ähnlich unangenehme Situation ergibt sich auch, wenn dein*e Partner*in beim Kochen vergessen hat, dass du ja laktoseintolerant bist oder eine Nussallergie hast – so war alle Mühe umsonst und das sorgsam geplante Date fällt ins Wasser. In Zukunft schlägst du am besten einfach vor, zusammen Pizza zu bestellen: Das schmeckt immer, ist mit deutlich weniger Aufwand verbunden und vermeidet gekonnt eure erste Beziehungskrise.

8. Beim Sex aufs Klo müssen

„Ehm, sorry, könnten wir kurz stoppen, ich… müsste mal aufs Klo.“ Der Stimmungskiller schlechthin – gegen den man aber nun mal einfach nichts machen kann. Sex mit einer vollen Blase ist schließlich alles andere als die schönste Sache der Welt. Da ist es schon die bessere Lösung, eben eine kurze Pinkelpause einzulegen – auch, wenn das nicht selten zu einigen peinlichen Situationen führt: Man wirkt schließlich nicht sehr sexy, wenn man sich eben eine Jogginghose und ein herumliegendes T-Shirt überstreift, um dann so schnell es geht auf die Toilette zu rennen. Und auch die ersten Momente nach der Rückkehr ins Bett wirken immer etwas unbeholfen. Hier gilt: Kopf ausschalten und sich über solche Banalitäten nicht zu viele Gedanken machen.

9. „Mit wie vielen hattest du denn schon…?“

Ach ja, diese Frage, wir lieben sie doch alle. Ich glaube, niemand fühlt sich komplett wohl damit, sie ehrlich zu beantworten – sind 5 Sexualpartner*innen jetzt zu wenig oder zu viel? Verschreckt die Zahl meine*n Partner*in oder lacht er*sie mich womöglich deswegen aus? Wenn es euch wirklich so brennend interessiert, mit wie vielen Menschen eure*euer neue Freund*in schon etwas hatte, dann findet ihr es früher oder später bestimmt irgendwie heraus. Aber bitte verschont uns mit dem durch und durch unangenehmen Gefühl, das dieses explizite Erkundigen mit sich bringt.

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Bildquellen: Pexels; CCO-Lizenz