Bilder: Die Authentizität weiblicher Schönheit

quest for beauty sara melotti

Eine schmale Taille oder ausgeprägte Kurven? Ein möglichst symmetrisches Gesicht ohne Makel oder doch mit unkonventionellen, dafür einzigartigen Besonderheiten? Schönheit ist subjektiv, jeder empfindet sie auf seine Weise. Und trotzdem sollen Frauen noch immer das von der Gesellschaft vorgegebene „klassische“ Schönheitsideal erfüllen. Auch die Fotografin Sara Melotti orientierte sich lange an diesem traditionellen Maß der Ästhetik – bis sie merkte, dass da definitiv etwas falsch läuft: „Ich war innerlich zerrissen, als ich sah, dass ich völlig realitätsferne Standards setzte, unter denen die Frauen litten“, erzählt die Fotografin in einem Interview mit A Plus. „Frauen werden immer noch objektiviert. Ich will die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern nicht auch noch vorantreiben.“

 

Wahre Schönheit ist vielseitig und einzigartig zugleich

 

Deshalb begann Melotti, an ihrem einzigartigen Fotoprojekt „Quest for Beauty“ zu arbeiten. Sie reiste in die verschiedensten Länder, um Frauen auf der ganzen Welt zu fotografieren. Ob Italien, Mexiko oder New York City: Melotti ist klar geworden, dass Schönheit vor allem durch Vielseitigkeit und Authentizität entsteht. Ihre Models sind einfache Frauen von der Straße, die sie danach fragte, worin wahre Schönheit für sie besteht. Hier sind die Schönheiten aus aller Welt und ihre überraschenden Antworten auf diese Frage:

 

 

„I don’t think beauty is in appearances. I think beauty is a state of being. It can be seen in acts of compassion, kindness, and empathy towards one another. I think it can also be seen in nature. It is something that embodies life. It is living. When we are being human, we are being beautiful.“ — Emily in New York City