9 Fragen, 9 Antworten: Wie konsumiere ich Keta, MDMA und Co. möglichst risikolos?

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Achtung: Dieser Artikel soll den Konsum von Drogen auf keine Art und Weise verherrlichen. Wir wollen lediglich aufklären. Bitte passt auf euch auf, wenn ihr solchen Schabernack treibt!

 

Jedes Kind weiß eigentlich, dass Drogen den Körper irreparabel schädigen können. Die Stoffe, die uns das Leben aus einer anderen, meist beschönigten Perspektive sehen lassen, sind vor allem eins: nicht legal und nicht immer gesund. Trotz allem werden sie genommen – und jeder hat dafür seinen eigenen Grund. Neugier auf andere Sphären, der Reiz des Verbotenen, Lust auf den Rausch und das Vergessen der alltäglichen Sorgen – das alles können Faktoren sein, die uns dazu bewegen, legale und illegale Drogen zu konsumieren.

 

Die Versuchung lauert an (fast) jeder Ecke

 

In jungen Jahren möchte man Grenzen überschreiten, rebellieren und einfach machen, was einem gerade so in den Sinn kommt. Was fällt uns da gleich ein? Genau, Dinge tun, die nicht erlaubt sind und von der Gesellschaft verteufelt werden. Dafür gibt es natürlich auch berechtigte Gründe. Doch wir wären nicht die wilde Generation, wenn uns das stören würde. Gerade bei endlosen Clubnächten ist die Verlockung groß, eine kleine Pille für extra gute Laune einzuschmeißen. Festivals verleiten ebenso oft dazu, mit verschiedenen Substanzen zu experimentieren, um alles intensiver und schöner  erleben zu können.

 

Weit verbreitete Unwissenheit

 

Was neben den Spätfolgen von regelmäßigem Konsum auch oft ignoriert wird, ist die richtige – nennen wir es mal – Anwendung von Drogen. Unbewusst setzen wir uns beim Konsumieren Gefahren aus, die uns auch erstmal nicht wirklich in den Sinn kommen. Oder habt ihr beim Schnupfen von Speed, Ketamin und Koks schon mal an Hepatitis C gedacht? Schön teilt ihr euch ein Röhrchen im Club, schnupft von irgendeinem wildfremden, euch hingehaltenen Smartphone ’ne weiße Line runter und reicht das alles weiter an euren Nebenmann oder eure Nebenfrau. Bäh, sagen wir da nur!

Wir haben uns bei diesem Thema an Experten gewandt, die sich bestens mit Drogen auskennen. Herr Vogt von der Drogenhilfe Freiburg stand uns Rede und Antwort:

 


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    Was sind die Gefahren beim Teilen eines Röhrchens?

    Beim Schnupfen kann es aufgrund des kristallinen Materials zu einer Reizung der Schleimhäute kommen. Aber auch scharfe Kanten am Röhrchen können zum Austritt von Blut führen. Dieses kann beispielsweise mit Hepatitis C, aber auch mit HIV infiziert sein. Die Lösung: Wenn du schon was schnupfen musst, hab IMMER dein eigenes Röhrchen dabei.

    Bild via pexels unter CC0 Lizenz