Habt ihr auch so Längizyti?

Eine Liste zum Träumen. Quelle: Unsplash

Manchmal brauchen wir so viele Wörter, um zu sagen, was wir fühlen, und in anderen Sprachen und Dialekten gibt es ein einziges Wort, um genau das auszudrücken. Es gibt ziemlich viele von diesen Wörtern, Sofia Blind hat einige in ihrem Buch “Wörter, die es nicht auf Hochdeutsch gibt” zusammengetragen und mich zu dieser (Kitsch)geschichte inspiriert. In der Redaktion und auf Instagram – bei euch – haben wir auch nachgefragt.

Habt ihr auch so Längizyti, Berndeutsch für ‚wehmütige Sehnsucht‘? Das klingt doch irgendwie schon nach Weltschmerz, oder? So sehr sehnst du dich nach etwas oder jemandem, dass sich die Zeit dehnt. Eine Art melancholischen Wehs, Heimweh oder Fernweh, Meerweh, Bergweh.

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Vielleicht seid ihr früher zu euren Eltern ins Bett geschlüpft und habt euch an sie gekuschelt. Im Allgäuerischen nennt man ein kleines Kind, das gerne kuschelt, Aminaschlupferle. Wenn ihr das Wort auf der dritten Silbe betont, könnt ihr auch erraten, was das wörtlich bedeutet.

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