Studierende.

Diese 13 Dinge vermissen wir nicht an der Uni

Das Studium ist die schönste Zeit im Leben! Nie wieder wirst du so viele Freiheiten haben! Freundschaften aus dem Studium halten ein Leben lang! Wartet mal ab bis ihr arbeitet – Studenten schlafen doch nur! Jaja, wissen wir alles schon. Zeit, dass wir mal Tacheles reden!

Nicht alles im Studium ist prickelnd

Freiheiten hin oder her. Es gibt vieles, was wir an der Uni und dem Studium sicher nicht vermissen werden.

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1

8-Uhr-Vorlesungen

Der Albtraum eines jeden Studierenden: die 8-Uhr-Vorlesung. Mit Beginn des Studiums haben wir vollkommen verlernt, wie früh aufstehen geht. Wann immer möglich haben wir die 8-Uhr-Vorlesung umgangen oder sind schlicht nicht erschienen. Optimaler Vorlesungsbeginn war frühestens um 12 Uhr.

2

Hausarbeiten

Nichts war so schlimm wie Hausarbeiten. Nicht mal Klausurenphase. Denn Hausarbeiten rauben den letzten Nerv, klauen wertvolle freie Zeit in den Semesterferien und dann macht man es dem Prof doch nicht recht.

3

Klausuren

Nett ist ja bekanntlich die kleine Schwester von scheiße und Klausuren sind die kleinen Schwestern von Hausarbeiten. Stress, Nerven und Zeit kostete jede einzelne Klausurenphase. Das Abi war der Anfang, was danach kam, war das Grauen.

4

Die allgemeine Hysterie vor Klausuren

Schlimmer als die Klausuren selbst, war die allgemeine Hysterie, die wegen Klausuren ausbrach. Kaum stand der Termin, ging es los mit der Hektik, der Panik und der Tränen. Monatelang gab es kein anderes Gesprächsthema, immer nur wurde gelernt und durchgekaut, was eventuell unter welchen Bedingungen klausurrelevant sein könnte. Studierende sind wahre Profis der Hysterie. Und letzten Endes ist alles doch nur halb so schlimm.

5

Den Standesdünkel mancher Profs

Wir alle hatten Profs, die wir unfassbar coll fanden, die spannende Vorlesungen hielten und uns Studierende unterstützen und moralisch aufbauten. Aber: es gab eben auch andere Profs. Die, die Bühne der Vorlesung nutzen um sich selbst darzustellen und aufmerksamkeitsheischend uns Studierende klein redeten. Nach dem Ende des Studiums hieß es bei denen nur: Goodbye and never see your Ego again!

6

Sehr geehrter Herr Professor Doktor…

Ein Pool der Awkwardness war das nahezu tägliche Email schreiben mit den Dozenten. Jedes Mal in der Anrede sämtliche akademischen Titel aufzuzählen war uns bis zum Ende etwas befremdlich. Schließlich bekamen wir meist darauf nur ein kurzes „Ist ok. BG“ zurück.

7

Pseudo-intellektuelles Gelaber

Hassobjekt Nummer eins: Das pseudo-intellektuelle Gelaber mancher Mitstudierender. Unter Studierenden gibt es anscheinend einen Wettbewerb, wer sich mit dem wenigsten Wissen als möglichst „intellektuell“ ausgeben kann. Da werden in Seminaren Worte genutzt, die selbst der Duden unter „meist ungebräuchlich“ führt und deren Bedeutung wir erst nach furiosem Googlen erfahren.

8

Die Nacht vor der Abgabe

In der Nacht vor der Abgabe haben wir die Nacht zum Tag gemacht. Aber nicht wie ihr denkt. Zwei Redbull reingeballert und munter losgeschrieben, damit auch ja um 23.59 Uhr die Email mit der Hausarbeit im Postfach der Dozenten lag. Nein, das vermissen wir nicht.

9

Gruppenarbeiten

Schon in der Schule gehasst, in der Uni um ein vielfaches gesteigerter Hass: Die Gruppenarbeit. Irgendwie war das immer viel Arbeit und wenig Gruppe. Das Arbeitspensum einer ganzen Gruppe landete letzten Endes immer bei einer Person und trotz Doodle-Listen und Whatsapp-Gruppen kann von Produktivität keine Rede sein. Wie schön, dass dieses Kapitel mit dem Unizeugnis beendet wurde.

10

Bürokratie

Bei Beginn des Studiums hätten wir nie gedacht, dass damit so viel Bürokratie verbunden ist. Tausend Fristen sind einzuhalten und Formulare rechtzeitig abzugeben. Und wehe einmal vergessen! Dann folgt ein Mail- und Sprechstundenmarathon, der sich sehen lassen kann.

11

Originalquellen lesen

Schon mal Originalquellen aus dem 16. Jahrhundert gelesen? Nein? Klingt auch erstmal cooler als es ist. Das erste Mal so einen Schinken zu lesen, war ja auch noch ganz spaßig, dann aber nicht mehr. Denn diese Dinger zu finden, ist ein ganz schöner Aufwand und einfach zu lesen sind sie auch nicht. Wir krochen unzählige Stunden in den Kellern der Unibibliotheken rum und suchten uns durch miefige Schrankregale. Ja, es war ne Erfahrung aber das wars auch.

12

So richtig broke sein

Was waren wir froh, wenn wir Ende des Monats bei 0,00 Euro auf dem Konto rauskamen. Oft genug haben wir rote Zahlen geschrieben und uns zwei Wochen von Aldi-Tortellini ernährt. Ja, es ist schön jetzt mehr Geld auf dem Konto zu haben.

13

Die ständige Ansage: „Ihr findet eh alle keinen Job“

Was haben wir es gehasst! Diese ständige Ansage, aus einem würde nichts werden oder man würde für immer ein Sozialfall bleiben. Nicht jeder will Maschinenbau studieren und nicht jeder will CEO bei einem Automobilkonzern werden. And guess what? Wir haben heute trotzdem einen Job!

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