Extremwetter in Deutschland: Ist der Klimawandel schuld?

Jemand hat einen pinken Regenschirm in der Hand, um sich vor dem Regen zu schützen.

Das aktuelle Wetter in Deutschland sorgt für Chaos – insbesondere die Prognosen für die kommenden Julitage 2021 sind besorgniserregend. Der anhaltende sintflutartige Regen führt nicht nur in Deutschland zu starken Überschwemmungen und Zerstörung. Diese extremen Wetterverhältnisse gibt es zwar nicht erst seit diesem Jahr, jedoch weisen Expert*innen immer mehr auf einen Zusammenhang zwischen Extremwetterereignissen und dem Klimawandel hin. Wir haben uns die Auswirkung des Klimawandels näher angeschaut und machen zusammen mit euch den Faktencheck.

Ursachen und Ausmaß des Klimawandels

97 Prozent der Klimaforscher*innen sind davon überzeugt, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Klimaschwankungen sind zwar nichts Neues, jedoch ist die schnelle Erwärmung – um mittlerweile über ein Grad Celsius – mit der wir heutzutage konfrontiert werden, ein deutliches Zeichen für den Klimawandel. Klimaforscher*innen haben die These aufgestellt, dass bis 2100 die Durchschnittstemperatur um 1,5 bis 5 Grad Celsius steigen kann. Grund dafür ist unsere aktuelle Lebensweise: Wir verbrennen Kohle, Öl und Gas und setzen damit Kohlendioxid (CO2) frei, holzen Wälder ab und betreiben industrielle Intensivtierhaltung, was zu hohen Treibhausgasemissionen führt. Darüber hinaus zerstören wir natürliche CO2-Speicher wie Urwälder und treiben durch Fortbewegungsmittel wie Autos den CO2-Verbrauch in die Höhe.

Wenn mich nicht gerade meine unstillbare Lust nach fantasiereichen Büchern und Filmen umtreibt, habe ich eine Schwäche für tiefgründige Kneipengespräche, kalten Kaffee, einsame Wälder und – natürlich – das Schreiben von alltäglichen, spannenden und neuen Geschichten.