Fotografie: Die Verletzlichkeit des menschlichen Körpers

Marwane Pallas Nase Pfirsich

Der Franzose Marwane Pallas ist ein Künstler der etwas anderen Art. Ursprünglich arbeitete er im Bankwesen, bis er sich für die Fotografie entschied. In seinen Werken spielt er mit Metaphern und Assoziationen, kreiert visuelle Wortspiele und schafft Verbindungen von Alltagsgegenständen zu dem menschlichen Körper.

In seiner faszinierenden Serie „Doctrine Of Signatures“ stellt Marwane innere Organe mithilfe von Früchten und Gemüse dar. Eine halbe Blutorange beispielsweise symbolisiert eine offene Brust. In seinen Darstellungen hat die Körperhaltung dabei oftmals die Anmut antiker Statuen. Das kommt nicht von ungefähr. Auf die Frage, was ihn inspiriere, sagt der junge Künstler:

„I used to draw as a kid, and I taught myself by copying renaissance and baroque paintings as well as antique status. As I switch medium for photography I kept the same inspirations.“

Seine oftmals gesellschaftskritischen Arbeiten und kunstvollen Selbstporträts findest du auf seiner Homepage, Facebook und Flickr. Außerdem kannst du ihm bei Instagram folgen. Wie er sich selbst als Künstler sieht? „Sometime I feel like I’m a performance artist who’s afraid of crowds.“

Hier weitere Werke von Marwane auf Instagram:

 

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Unbuttoned picture on my tumblr ? #marwanepallas #art

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Wenn ich nicht gerade vom Thema abschweife, beende ich mein Studium der Anglistik und Philosophie in Darmstadt. Ich bin verträumt, zu selbstkritisch, liebe Konzerte jeder Art (Open Air, Festival, Wohnzimmer) und werde bei Schlaf- oder Essensentzug zu einem anderen Menschen. Geboren und aufgewachsen in Heidelberg führt mich die Suche nach dem Glück weiter in Richtung Großstadt und Redaktion. Daher verschlägt es mich zu ZEITjUNG.