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9 Fragen, 9 Antworten: Psychische Erkrankungen auf der Arbeit

Sollte man seine psychischen Probleme am Arbeitsplatz ansprechen oder verschweigen? ZEITjUNG hat für dich nachgefragt.

  • Psyche Depression Arzt

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    Soll ich bei psychischen Erkrankungen zum Arzt und mich krankschreiben lassen oder nicht?

    Burfeind, der Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum Thema „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ berät, ist der Meinung, dass du dann zum Doktor gehen solltest, wenn du anfängst, darüber nachzudenken, ob das Problem schwerwiegend genug ist, um es von einem Arzt beurteilen zu lassen. Wer darüber grübelt, sollte das klären lassen. Da psychische Erkrankungen oder Episoden häufig direkt etwas mit der Arbeit oder Ausbildung zu tun haben, sollte ein Fachmann beurteilen, ob Arbeiten sinnvoll oder eher triggernd ist. Entsprechend wirst du dann krankgeschrieben oder eben nicht. Bei diesem Thema liegt Professor Hegerl eines besonders am Herzen: Speziell bei Depressionen kann es für Allgemeinärzte schwer sein, zwischen einer leichten depressiven Verstimmung und einer Depression zu unterscheiden. Um sicher zu gehen, sollte ein Facharzt hinzugezogen werden. Und noch ein Rat: Wenn der Arzt nicht krankschreibt, gibt es meist die Möglichkeit, sich kurzfristig Urlaub zu nehmen.

Kommentare

  1. Ich bin etwas vom Artikel enttäuscht, dann ich hatte gehofft, dass nicht nur wieder über Depression geschrieben wird. Wie ist das bei anderen psychischen Krankheiten, Borderline, Posttraumatischen Belastungsstörungen, Schizophrenie und all den anderen?
    Was wird da empfohlen?
    Mich würde das sehr interessieren!

    Nana / Antworten

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