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5 Fakten über dein viel zu niedriges BAföG

Rund 900 Euro müssen Studierende im Schnitt pro Monat für ihre Lebenshaltungskosten aufbringen. Dafür ist der BAföG-Satz ein absoluter Witz.

Die Uni-Kacke ist mitten am Dampfen. Neben dem üblichen Hausarbeiten- und Klausurenstress haben viele von uns mit finanziellen Schwierigkeiten während des Semesters zu kämpfen. Der Wochenend-Ausflug oder das Sommerfestival fallen flach, weil man ja gerade mal so seine Miete zahlen kann. Regelmäßig stellt unsereins die eigene Selbstständigkeit und das Verhältnis zu Geld in Frage, weil das am Ende des Monats einfach nie reicht. Noch mieser sieht es aus, wenn du BAföG beziehst, dem Staat also nach und nach immer mehr Geld schuldest und trotzdem an jeder Ecke sparen musst.

 

Bachelor of Hartz?

 

735 Euro – das ist der monatliche BAföG-Höchstsatz. Und der soll laut dem Bundesministerium für Bildung und Forschung dicke für das Studentenleben reichen. Eine aktuelle Studie des deutschen Studentenwerkes zeigt jetzt: Die Kosten sind in Wahrheit oft viel höher, als beim Bafög berücksichtigt. Im Schnitt brauch ein Student in Deutschland zwischen 920 und 950 Euro im Monat. Es ist also überhaupt kein Wunder, dass du ständig pleite bist, denn zwingende Ausgaben wie Miete, Krankenversicherung, Essen, Klamotten, Fahrtkosten und Lernkram haben wir nun mal alle.

 

BAföG-Reform

 

Die Bundesregierung hat im August 2014 zwar eine BAföG-Reform verabschiedet, welche seit dem Wintersemester 2016/2017 gilt. Mit der Änderung wurde der Bafög-Bedarfssatz um sieben Prozent erhöht, aber so richtig reicht die Kohle trotzdem nicht. Wir haben für dich fünf Fakten über das gute alte Bundesausbildungsförderungsgesetz, welches so häufig Fluch und Segen zu gleich ist.

 

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    Wer bekommt nochmal BAföG?

    Dein BAföG-Anspruch ist abhängig von dem Einkommen deiner Eltern; verdienen diese weniger als 33.000 Euro netto im Jahr, stehen deine Chancen gut. Wenn du im Wintersemester mit deinem Studium beginnen möchtest, solltest du dich sputen. Die Bearbeitungszeit der Anträge dauert häufig sehr lange. Am besten gehst du schon im Juni mit allen Unterlagen zum nächsten BAföG-Amt. Wenn du mehr als 5.200 Euro Ersparnisse auf der hohen Kante hast, muss du das Geld für dein Studium aufbrauchen, bis ein BAföG-Anspruch vorliegt.

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