PSY+CO: Der Sanitäts-Shop für die Psyche

PSY-CO-Kreativpiloten-Bewerbung

Wir lieben Leute, die coole Sachen machen. Egal, ob jung oder alt, sobald sich Menschen trauen, ein eigenes Unternehmen zu gründen, selbständig zu arbeiten oder ein geiles Projekt aus dem Boden zu stampfen: Wir liegen ihnen zu Füßen. Damit noch mehr Leute den Mut dazu finden, stellen wir euch in der neuen Reihe ”Einfach Machen” fünf Menschen vor, die es nicht nur geschafft haben, mit ihrem eigenen Kreativprojekt durchzustarten, sondern die auch von unserem Medienpartner Kultur- und Kreativpiloten ausgezeichnet worden sind – eine Auszeichnung, die im Namen der Bundesregierung seit 2010 jedes Jahr 32 Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft belohnt. Klingt geil? Ist es auch! Und du kannst dich ebenfalls bis zum 30. Juni 2017 bewerben – alle Infos dazu findest unten im Artikel.

 

Die körperliche Gesundheit scheint in unserer Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Futuristisch ausgestattete Fitness-Studios, mehr oder weniger sinnvolle Essgewohnheiten: längst steht nicht mehr nur das Ziel, einen dem aktuellen Schönheitsideal entsprechenden Körper sein Eigen nennen zu können, im Raum. Gesund soll er auch sein, kräftig und so flexibel, dass die Irrungen und Wirrungen des Lebens daran einfach abprallen.

 

Und was ist mit der seelischen Gesundheit?

 

Die seelische Gesundheit dagegen? Wird kaum thematisiert. Hin und wieder streifen Beiträge über Meditation und Achtsamkeit diesen Bereich, ernsthaft wollen sich aber nur wenige damit beschäftigen. Ist ja auch klar: beim Wort “Psyche” schwingt im Kopf auch immer das Wörtchen “Störung” mit.

Psychische Erkrankungen sind nicht nur absolut negativ konnotiert, sondern lösen beim (vermeintlich) gesunden Gegenüber fast immer eine Abwehrreaktion aus. Auch das ist bis zu einem gewissen Grad verständlich: im Gegensatz zu körperlichen Gebrechen, deren Ursachen man im Zweifelsfall dank Röntgenbildern und Co. Schwarz auf Weiß vor die Nase geklatscht bekommt, wirken die meisten psychischen Erkrankungen diffus, nicht fassbar.

Autorin: Nach mehreren Jahren des Pseudo-Studierens darf ich mich mit dem atemberaubenden Titel Theaterwissenschaftlerin B.A. schmücken. Ich hab's nicht nur wegen des Geldes gemacht! Ich geh auch so wirklich gerne ins Theater. Was ich sonst noch gerne mache: Mich über Sachen aufregen, die ich sowieso nicht ändern kann, Katzen streicheln, Videospiele spielen, Gin Tonic trinken und Dinge unternehmen, die nur minimale soziale Interaktion erfordern.