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Essen verbindet: Interkulturelles Kochbuch sammelt Gerichte aus aller Welt

Drei Frauen zeigen mit ihrem interkulturellen Kochbuch, wie vielfältig unsere Gesellschaft ist, und wie schön das Zusammenleben sein kann.

Junge Leute, die coole Sachen machen: Nicht lange warten, einfach loslegen. Wir stellen euch in diesem Format junge Leute vor, die wir bewundern, weil sie sich einfach getraut haben, einen Traum in die Tat umzusetzen. Sie zeigen uns, dass es sich lohnt. Dieses Mal haben wir mit drei jungen Frauen gesprochen, die Vielfalt und Essen mit ihrem interkulturellen Kochbuch verbinden und damit beweisen, wie einfach und bereichernd kultureller Austausch sein kann.

Kein Tag geht derzeit vorüber, an dem wir nicht mit Meldungen und Bildern zur Flüchtlingssituation konfrontiert werden. Bilder, die sich tief einbrennen in unseren Alltag und vielleicht auch ein kleines bisschen in unser Gewissen. Ist es für viele Menschen mittlerweile ein leidiges Thema, dass es an der Politik liege, die Probleme zu lösen. Doch es gibt es auch viele Junge-coole-Leute, die selbst anpacken und nicht alles der Politik überlassen wollen, die nicht nur meckern, wünschen oder diskutieren, sondern einfach loslegen.

Johanna, Karin und Tanja gehören zu diesen jungen coolen Leuten, sie leisten mit ihrem interkulturellen Kochbuch „Home in a Bowl“ einen Beitrag zur Öffnung unserer Gesellschaft. Zusammen mit den verschiedensten Menschen aus 30 Ländern haben sie gekocht und ihre oft noch nicht niedergeschriebenen Rezepte, Tipps und Tricks in einem Buch festgehalten. Persönliche Geschichten der Köche, die in Porträts zusammengefasst wurden, geben dem Buch die nötige Würze. Die Köche kommen von weit her und haben in Augsburg, einer Stadt, in der 40 Prozent der Menschen nicht in Deutschland aufgewachsen sind, ein zu Hause gefunden. Pouya aus Afghanistan, Elena aus Russland, Eddy aus New York: Lieblingsgerichte und Geschichten aus aller Welt. Für das Buch haben die drei Frauen zum Beispiel auch in Flüchtlingsunterkünften gekocht, oder mit Flüchtlingen, die eine Aufenthaltserlaubnis und bereits ihr eigenes Zuhause haben.

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