Weihnachtsdekoration

Adventskränze und Weihnachtspyramiden waren mal

Wer kennt sie nicht, die typische Odyssee an Weihnachten. Die Geschäfte sind überfüllt, aus allen Boxen dröhnt „Last Christmas“ von Wham! und irgendwie fällt es in dem Geschenkewahnsinn schwer, so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Jetzt wäre ein gemütlich dekoriertes Heim für die Feiertage genau das Richtige.

Kitsch war mal! Und das nicht erst, seitdem ihr das heimische Nest bei Mutti verlassen habt. Sicherlich fühlt sich der ein oder andere von euch noch von Nussknackern, Holzschnitzereien und mundgeblasenen und bunt bemalten Weihnachtskugeln verfolgt. Aber das muss nicht mehr sein. Egal, ob fürs Fenster, an der Wand oder auf dem Tisch: Weihnachtliche Deko muss nicht altbacken sein, denn die Hersteller haben mittlerweile auch die Zielgruppe der jungen, modernen Mittzwanziger für sich entdeckt. Heute bekommst du alles, vom aufklappbaren Holztannenbaum über Seidenkugeln bis hin zu Geometrieschmuck.

Warum nicht mal einen Tannenbaum aus Stoff?

 

Habt ihr letztes Jahr mal wieder unnützen Kram und den obligatorischen selbstgestrickten Pulli geschenkt bekommen? Dann recycelt doch die Textilien und näht euch einen eigenen Plüsch-Tannenbaum oder den Weihnachtsmann. Wenn ihr dann so richtig auf Weihnachten eingestimmt seid, eignet sich das eigene Bastelwerk sogar als Geschenk. Wenn ihr handwerklich nicht so begabt seid, ist das aber auch kein Problem. Bunte, hübsche Seidenkugeln wie die Temari Balls – ein ursprünglich typisch japanisches Neujahrsgeschenk, das aus Kimonoresten gebastelt wird – sehen am und auch ohne Baum außergewöhnlich und dekorativ aus.

 

Weihnachtsdeko für Minimalisten

 

Wenn ihr nicht der Typ für Glitzer, farbintensive Dekoelemente und opulente Figuren seid, dann müsst ihr dieses Jahr in Trendfragen trotzdem nicht außen vor bleiben. Do-it-yourself-Blogs quellen quasi über vor Ideen für die minimalistische Weihnachtsgestaltung aus Holz, Metall und geometrischen Formen. Abgesehen davon, dass selbstgemacht am schönsten ist, liegt geometrischer Weihnachtsschmuck gerade voll im Trend.

 

Für die ganz großen Weihnachtsmuffel

 

Wenn ihr durch die Läden schlendert und die klassische rot-weiße Farbkombination nicht mehr sehen könnt und auch die topaktuellen Kupfer-, Silber- und Metall-Kombinationen euch einfach nicht einstimmen wollen, dann versucht es doch erst einmal mit den Basics der Weihnachtszeit. Vielleicht hilft ja ein schöner Weihnachtsfilm oder Plätzchenbacken. Das leckere kleine Backwerk lässt sich übrigens auch schön verzieren und kann zudem ganz einfach als Baumschmuck verwendet werden. Und das Beste: Wenn der ganze Weihnachtstrubel vorbei ist, müsst ihr sie nicht in einem Karton in eurem Keller verstauen, denn ihr könnt sie einfach aufessen.

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Bildquelle: Lars Blougmann by CC2.0