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Selbstversuch: 4 Pillen, 4 Wochen und eine Bachelorarbeit

Konzentriert und effektiv arbeiten: Unsere Autorin Sara testet verschiedene Nahrungsergänzungsmittel – und schreibt dabei ihre Abschlussarbeit. Ob das gut geht?

Die Prüfungszeit ist stressig, klar. Und einige Studenten, darunter auch ein paar meiner Freunde, ziehen sich in Lernphasen oder während sie ihre Bachelorarbeit schreiben, Ritalin und sonstige verschreibungspflichtige Aufputschmittel rein, um effektiver zu werden. Das möchte ich nicht. Aber ein bisschen Schreib- und Lernunterstützung könnte ich gebrauchen. Also teste ich die nächsten Wochen was legale Mittelchen zur Konzentrationssteigerung so zu bieten haben und ob sie mit meiner normalen Routine – Kaffee bis die Hände zittern – mithalten können.

Vier verschiedene Mittel haben ihren Weg in meinen Briefkasten gefunden und ich werde jedem eine Woche geben, um seine Wirkung zu entfalten. Lasst die Spiele beginnen!

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Woche 1: nao® brain

Der Wecker klingelt bestimmt schon seit 20 Minuten, aber aus dem Bett schaffe ich es trotzdem noch nicht. Noch halb unter der Decke spüle ich das rote Dragee mit einem Glas Wasser hinunter und… es passiert nichts. Wundert mich aber auch nicht. Die Wirkung soll erst nach einer Stunde spürbar sein, also schleppe ich mich ins Bad und richte mich für die Uni. Dort angekommen, habe ich immer noch nicht das Gefühl wirklich wach zu sein. Aus purer Gewohnheit stelle ich mich in die Schlange vor den Kaffeeautomaten. Kurz bevor ich an der Reihe bin, fällt mir wieder ein, dass nao® brain viel Koffein enthält und ich deshalb besser auf mein Lieblingsgetränk verzichten sollte. Traurig kaufe ich mir stattdessen eine Apfelschorle und setze mich in die Bib. Ab diesem Augenblick verfliegt die Zeit geradezu. Ich schrecke hoch, als mir jemand auf die Schulter tippt. Ein Kumpel will wissen, ob ich mit in die Mensa möchte. Ich checke die Uhrzeit und bemerke, dass ich tatsächlich drei Stunden durchgearbeitet habe und zwar ohne ein einziges Mal Instagram zu checken. Neuer Rekord. Also gönne ich mir erst einmal eine Mittagspause. Mit vollem Magen geht’s zurück in die Bib. Doch das erwartete Mittagstief setzt nie ein. Stattdessen arbeite ich konzentriert weiter und schaffe letztendlich mehr, als ich geplant hatte. Zeit, meine Vorurteile gegenüber Nahrungsergänzungsmittel abzulegen und es steht nun fest: Ich freue mich auf die nächsten Wochen.

Hard Facts zu nao® brain: Eine Monatspackung kostet 18,90 Euro. Darin enthalten sind 28 vegane, gluten- und laktosefreie Dragees in einer umweltfreundlichen Wallet-Verpackung. Wer der Wirkung nicht traut, kann sich kostenlos zwei Probe-Dragees zuschicken lassen. Oh, und Made in Germany sind die Pillen auch.

Bock bekommen? Hier kannst du nao® brain bestellen.

Woche 2: FOCUS von Braineffect

Neue Woche, neues Produkt. Jetzt ist FOCUS dran. Auf dem Weg zur Uni werfe ich mir zwei Kapseln ein. Diesmal ist allerdings kein Koffein im Mix. Die Kapseln sollen meinen Kopf mit der Hilfe von Vitamin B5 und B12 in Schwung bringen. Ab Tag 2 greife ich morgens allerdings doch wieder zum Kaffee. Sorry, not sorry: Ich brauche morgens einen Muntermacher. Und wach machen mich die Kapseln nicht. Dafür werde ich täglich auf Facebook mit motivierenden Nachrichten und Konzentrationstipps vom FOCUS-Coach beglückt. Ich lerne, wie ich in den Flow komme, welche Superfoods meine mentalen Leistungen steigern und wie ich meinen Tag am sinnvollsten strukturiere. Auch wenn mich die Nachrichten manchmal aus meinem Konzentrationsfluss werfen, empfinde ich einen persönlichen Coach als großes Plus. Ein paar der Tipps konnte ich direkt in meinen Alltag integrieren. Ob mich die Kapseln von Braineffect effektiver und konzentrierter machen, kann ich nach einer Woche aber nicht beantworten. Denn sowohl in der Produktbeschreibung als auch in den Bewertungen auf der Webseite steht, dass es bis zu 25 Tage dauern kann, bis man eine Wirkung spürt. So lange habe ich die Kapseln nicht eingenommen.

Hard Facts zu FOCUS: Für ein Monatspack mit 60 Kapseln blättert man 28,90 Euro hin. Bonus: Der Coach ist bereits enthalten. Der Hersteller Braineffect bietet außerdem noch 12 weitere Produkte zur Selbstoptimierung an, von Anti-Jet-Lag-Pillen bis zu Schlafsprays ist alles dabei – und alles wird in Deutschland hergestellt. Auf alle Produkte gibt es eine 60-tägige Geld-zurück-Garantie. Wer also skeptisch ist, kann die Produkte ohne die Angst, Geld aus dem Fenster geworfen zu haben, einfach ausprobieren.

Willst du mal testen? Hier kannst du FOCUS bestellen.

Woche 3: sharp mind von ahead

Halbzeit und sowas von keine Lust mehr auf Uni und Bib – oder die Bachelorarbeit. Ich habe so einen richtigen Durchhänger und hoffe, dass mich sharp mind aus meinem Tief zieht. Der Fakt, dass auch dieses Produkt ohne Koffein um die Ecke kommt, freut mich zunächst. Denn das bedeutet, ich darf Kaffee trinken. Doch zurück zu sharp mind: Morgens schnell drei vegane Kapseln mit Wasser runtergespült und auf geht’s. Doch nach der Mittagspause erschlägt mich das Mittagstief regelrecht. Ich fühle mich müde und ausgelaugt und gebe mich geschlagen. Nach einem 20-minütigen Nap auf der unbequemen Couch im Vorraum der Bibliothek versuche ich erneut mein Glück. Und tada – es läuft. An diesem Tag bleibe ich bis 22 Uhr in der Uni und darf mir am Ende selbst auf die Schulter klopfen. Die restliche Woche verläuft durchmischt. Manchmal fühle ich mich super konzentriert, an anderen Tagen will überhaupt nichts funktionieren. Sharp mind scheint eher etwas für ehrgeizige Sportler zu sein, als für prokrastinierende Studenten. Zumindest bekomme ich auf der Webseite von ahead diesen Eindruck. Ein Plus: Auf der Website gibt es jede Menge Artikel zum Thema Biohacking und Selbstoptimierung, die wirklich spannend sind. Oder wusstet ihr, dass euch Sex in den Flow-Zustand bringen kann?

Hard Facts zu sharp mind: 90 Kapseln, also genug für einen Monat, bekommt ihr für 34,90 Euro. Auch hier seid ihr auf der sicheren Seite, denn ihr habt 60 Tage Zeit, um das Produkt zu testen und bekommt euer Geld zurück, falls es euch nicht gefällt. Wie schon erwähnt sind die Produkte von Ahead (insgesamt bieten sie 7 verschiedene an) für Leute entworfen, die nicht nur mental, sondern auch körperlich das Beste aus sich herausholen wollen. Für Sportler also sicherlich einen Versuch wert!

Sportliche Höchstleistung gefällig? Hier kannst du sharp mind bestellen.

Woche 4: Creation von DYNGHT

Bevor ich hier irgendetwas zur Wirkung schreibe, muss erstmal über die Verpackung gesprochen werden. Während die anderen Produkte hauptsächlich in Plastik verpackt waren, kommt Dynght in einer hübschen Weißblechdose bei mir an. 100 Punkte für den ersten Eindruck. Die letzte Woche meines Experiments muss ich allerdings wieder auf Kaffee verzichten, denn die kleinen Kapseln enthalten Koffein – und zwar viel davon, aber dazu gleich mehr. Die Verzehrempfehlung auf der Packung rät zu 1-2 Kapseln am Tag. Aufgrund meines Kaffeeentzugs werfe ich mir also gleich 2 Kapseln ein und starte mit der Arbeit. Außerordentlich konzentriert fühle ich mich zwar nicht (Ich gestehe: Die ein oder andere Instagram-Pause gab es an diesem Tag), aber müde bin ich definitiv nicht mehr. Als ich am Abend die Uni verlasse, fühle ich mich wacher als je zuvor. Dieses Gefühl lässt leider auch drei Stunden später nicht nach, als ich hellwach im Bett liege und meine Decke anstarre. Jetzt wäre es wirklich Zeit schlafen zu gehen, aber von Müdigkeit keine Spur. Also nutze ich die ohnehin wachen Stunden, um mal wieder eine neue Serie auf Netflix zu beginnen. Plötzlich ist es vier Uhr morgens und die erste Staffel der Serie ist vorbei. Ich sitze immer noch wach im Bett und schwöre mir selbst, ab jetzt nur noch eine Kapsel zu nehmen. Dann schlafe ich endlich ein. Die restliche Woche verläuft relativ ereignislos. Ich bin bei der Arbeit fokussiert und überhaupt nicht müde. Und auch meine geliebten Instagram-Prokrastinationspausen werden über die Woche immer weniger.

Hard Facts zu Creation: Mit 90 Euro für 62 Kapseln ist Creation das teuerste Produkt, das ich getestet habe. Der Preis hat vor allem zwei Gründe: Qualität und Nachhaltigkeit. Die Kapseln sind vegan, in Deutschland hergestellt und mit hochwertigen Naturrohstoffen befüllt. On top kommt eine plastikfreie Verpackung und eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Für dich zählt vor allem die Qualität? Hier kannst du Creation bestellen.

Und jetzt?

4 Wochen, 4 Pillen und eine Bachelorarbeit, die leider immer noch nicht fertig ist. Die von mir getesteten Pillen waren ganz unterschiedlich und jede hat mir auf seine Weise geholfen – manche mehr, manche weniger. Doch eins ist sicher: Als gestresster, prokrastinierender Student musst man sich sicher nicht Ritalin auf dem Schwarzmarkt besorgen. Legale Nahrungsergänzungsmittel helfen auch – und das ohne Suchtgefahr und Nebenwirkungen.

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Titelbild via Pexels unter CC0 Lizenz

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