Langes Wochenende in Garmisch-Partenkirchen: Workshop mit Alpenflair

Staudacher Hof Garmisch langes Wochenende Zeitjung unterwegs Hotel Zimmer

Wenn das Arbeitsleben anstrengend und stressig ist, brauchen wir ab und zu eine Auszeit. Eine Pause, um wieder zu Kräften zu kommen, um Energie zu sammeln und von einem neuen Blickwinkel auf die Dinge zu schauen.

Diesen Gedanken hatten auch wir, das ZEITjUNG Chefredaktionsteam, bestehend aus Kathi, Sara, Matthias und Philipp, als wir unseren nächsten Workshop planten. Wir brauchten einen Tapetenwechsel, eine Entschleunigung unseres stressigen Alltags. Und da die Münchner bekanntlich gern in die Berge fahren, entschieden wir uns promt für das Traumziel aller Wintersportler: Garmisch-Partenkrichen.

Als wir uns einige Wochen später im Büro trafen, um gemeinsam die 60-minütige Fahr anzutreten, war die Vorfreude spürbar groß. Endlich konnten wir einmal aus dem Büroalltag entfliehen und zumindest für ein paar Stunden am Tag die Arbeit vergessen und entspannen. In Garmisch angekommen, wurden wir im Staudacher Hof mit einem kleinen Mittagsbuffet empfangen. Das 4-Sterne-Hotel bietet seinen Gästen zwar „nur“ Halbpension, mittags wird allerdings dennoch eine kleine Auswahl an warmen und kalten, süßen wie herzhaften Speisen angeboten.

Mit einer Kleinigkeit im Magen fiel es uns dann natürlich gleich leichter, uns von dem Sofa vor dem Kamin zu lösen und in unsere Zimmer im Bauernhaus zu wechseln. Nachdem wir die wunderschönen Räume bezogen hatten und sich zwischenzeitlich aufkommende Begeisterung über die Schönheit des Zimmers, den perfekten Blick auf die Alpen und die Rainshower-Dusche im Badezimmer wieder gelegt hatte, begonnen wir damit, weshalb wir überhaupt hier waren – mit unserem Workshop. Wir bestellten uns Kaffee aufs Zimmer und planten, diskutierten und brainstormten so lange wir konnten. Okay. So lange, bis wir keine Lust mehr hatten.

 

 

Dann schmissen wir uns in Bikini und Badehose. Endlich entspannen! Der Spa-Bereich des Staudacher Hofs bot uns dafür mehr als genügend Möglichkeiten. Das Hotel lockt seine Gäste schließlich mit den luxuriösen Spa-Angeboten und den fünf verschiedenen Saunen. Wir begonnen mit einem Saunagang in der bayrischen Schwitzstube. Der ganze Alltagsstress schien gemeinsam mit dem Schweiß in unseren Handtüchern zu verschwinden. Ganz so schnell geht es dann aber auch nicht. Deshalb entschieden wir uns danach für ein wohltuendes Dampfbad. Doch auch das reichte noch nicht, um komplett abzuschalten. In unsere warmen Bademäntel eingewickelt schlichen wir uns an den ruhenden Gästen im Hallenbad vorbei und wagten wir uns nach draußen in die Kälte, denn dort erwartete uns ein dampfender Außenpool mit angenehmen 32°C Wassertemperatur. Gibt es etwas geileres?

 

 

Ja, gibt es. Denn den Pool konnte man auch von einer noch angenehmeren Position aus betrachten, aus der 90° heißen Panorama-Sauna heraus nämlich. Was für ein Luxus! Die Alltagssorgen, der Stress und die Angespanntheit flossen beim Anblick des dampfenden Wassers davon und zurück blieben vier tiefenentspannte, sorglos grinsende Menschen. Als wir den Spa verließen, fühlten wir uns wie neu geboren.

Kurz darauf spazierten wir gemütlich ins Restaurant, um uns mit einem 5-Gänge-Menü für die harte Arbeit zu belohnen. Der Staudacher Hof ist besonders stolz auf die so genannte „bayurvedische Küche“. Sie versucht mit Hilfe von bayrischen Köstlichkeiten dem ayurvedischen Ziel, der Harmonie von Körper, Geist und Seele, etwas näher zu kommen. So schmeckt also Harmonie. Fantastisch!

Nach dem Essen ließen wir es uns erneut vor dem Kaminfeuer gut gehen. Diesmal allerdings nicht mit Kaffee, sondern mit Rotwein und Bier. Ein perfekter Ausklang für einen wundervollen Tag.

 

Am nächsten morgen erwartete uns ein überragendes Frühstücksbuffet. Eier, Marmelade, Käse, Aufstriche und Müsli in allen Variationen. Wir griffen beherzt zu und machten uns danach an die Arbeit. Mit dem Alpenpanorama im Hintergrund zog sich der Workshop über die nächsten Stunden. Da wir unser White-Board leider im Büro vergaßen, mussten die Fenster unseres Zimmers dran glauben. An dieser Stelle nochmal ein herzliches „Sorry“ an das Zimmermädchen, das wegen uns die Fenster putzen musste.

 

Gegen Abend legten wir eine Pause ein, um den Spa-Bereich noch voll auszunutzen – und das taten wir. Denn neben Innen- und Außenpool besitzt der Staudacher Hof auch einen Whirlpool mit 36°C warmem Wasser und Jets, die sich wie eine leichte Massage für deinen Körper anfühlen. Es ist ein kleiner Himmel auf Erden dort in Garmisch. Nach dem Abendessen widmeten wir uns dann aber wieder der Arbeit und fielen zu später Stunde mega erschöpft ins kuschelig weiche Bett.

Am nächsten Morgen mussten wir uns leider schon wieder von den schneebedeckten Bergen verabschieden. Das Wochenende in Garmisch werden wir aber dank der unglaublichen Entspannung im Staudacher Hof ganz sicher nicht so schnell vergessen.

Post a Comment

You don't have permission to register