Bye bye, Prokrastination: 7 Tipps gegen das ewige Aufschieben

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Aufschieberitis, eine ganz schlimme Krankheitsform, die uns gerade in der Klausurphase zum Verhängnis wird. Im Fachjargon heißt es: „Prokrastination“, die Tendenz von Menschen, wichtige und dringende Arbeiten aufzuschieben und stattdessen Ersatzhandlungen wie Hausarbeiten zu tätigen.

Man spricht von einer Störung der Selbststeuerung. Gerade, wenn die Klausuren in der Uni anstehen, merken wir, dass wir den ganzen Stoff, den wir bis hierher hätten können müssen, ja gar nicht drauf haben. Aber so wirklich überhaupt gar nicht. Blöd nur, wenn auf den Platz des Stundenplans der Klausurplan gerückt ist, ja ihm förmlich seinen Platz entrissen hat. Jetzt beginnt eine stressigste Zeit, jede Sekunde muss für’s Lernen genutzt werden, gebüffelt wird beim Essen und auf dem Klo, Treffen mit Freunden ist nicht drin und beim Nebenjob ist man auch erstmal out of order.

Aber das muss so nicht ablaufen. Hier sind ein paar Tipps, veröffentlicht von Quartz, wie ihr die Prokrastination endlich besiegen könnt.


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    Macht den ersten klitzekleinen Schritt!

    Wenn ihr erst einmal anfangt, werdet ihr euch nicht damit zufrieden geben, dass ihr nur die ersten zwei Sätze gelesen habt. Ihr wollt weiter machen, damit ihr euch gut fühlen könnt, es abgeschlossen habt und sagen könnt „I did it.“ Denn ihr wollt alle zu dem Punkt gelangen, an dem ihr stolz auf euch sein könnt. Führt euch immer vor Augen, dass es nur den einen kleinen Act braucht.  Manchmal reicht es schon, den Laptop aufzuklappen und der Rest gibt sich von selbst. Ihr werdet euch, wenn ihr erstmal mittendrin seid, wahrscheinlich fragen, warum ihr die Aufgabe so lange vor euch hergeschoben habt, obwohl sie doch gar nicht so schlimm ist. Oder aber auch: „Hätte ich eher angefangen, hätte ich das besser machen können.“ – Lektion gelernt.

Nach zwei halbherzigen Semestern an der Uni war ich durch mit dem Thema Sozialwissenschaften. Die gute alte „Selbstfindung“ musste auch von mir in Angriff genommen werden. Vier Monate Arbeitsleben pur in Österreich und nochmal vier Monate Reisen in Südostasien später, fand ich meine tiefe Liebe für das Schreiben. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich in den Bergen, fange neue Perspektiven ein, reise durch die Welt oder verhelfe anderen Menschen zu ihren Reisen in ferne Länder. Oder aber ich tänzle mit einem verdammt guten Glas Rotwein durch die Küche, den Duft eines weltklasse Risottos in der Nase. Alles, bloß keine Monotonie. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich mit dem Snowboard auf der Piste, im Zug, beim Kochen zuhause oder in einem fernen Land. Alles, bloß keine Monotonie.