#100dreisteFragen mit Flo von CLAIRE: „Was ist dein nutzlosestes Talent?“

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Flo Kiermaier, Gitarrist der Münchner Band „CLAIRE“, hat uns in der Schreinerei besucht. Wenn er schonmal da ist, kann er sich gleich mal unseren 100 dreisten Fragen stellen, dachten wir uns.

Die Band Claire brachte im letzten Jahr bereits ihr zweites Album mit dem Namen „Tide“ (übersetzt: Gezeiten) heraus. Es gibt eben Zeiten, da läuft es im Leben echt geil und dann sind da aber auch wieder die Momente, in denen man fällt. Davon können wir wohl alle ein Lied singen, aber nicht so, wie Claire, denn die bodenständige und ehrliche Band liefert uns tolle Songs für alle Lebenslagen. Ob langsam und gefühlvoll ohne Ende, über funky bis zu tanzbar, alles ist dabei. Und sympathisch und realitätsnah sind sie dabei auch noch. Haben sie doch schon ihre eigenen Up-and-Down-Phasen hinter sich, so wie als sie 2015, ein halbes Jahr nachdem ihnen in London ihre Instrumente samt Bandbus geklaut wurden, diese durch einen anonymen Hinweis in Litauen wiederfanden. Verrückt. So verrückt, dass sie über die Geschichte einen Filmen drehten. Claire hat sich mittlerweile vom Rückschlag erholt und beglückt uns weiterhin mit fantastischen Songs.

Der sympathische Flo stellte sich, wie auch schon sein Bandkollege Fridl, unseren 100 dreisten Fragen. Bei uns wird halt niemand verschont! Wie gut, dass der Fridl bei der Frage nach Flo’s nutzlosestem Talent aushilft!

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Nach zwei halbherzigen Semestern an der Uni war ich durch mit dem Thema Sozialwissenschaften. Die gute alte „Selbstfindung“ musste auch von mir in Angriff genommen werden. Vier Monate Arbeitsleben pur in Österreich und nochmal vier Monate Reisen in Südostasien später, fand ich meine tiefe Liebe für das Schreiben. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich in den Bergen, fange neue Perspektiven ein, reise durch die Welt oder verhelfe anderen Menschen zu ihren Reisen in ferne Länder. Oder aber ich tänzle mit einem verdammt guten Glas Rotwein durch die Küche, den Duft eines weltklasse Risottos in der Nase. Alles, bloß keine Monotonie.