LegendeMysteriumMythosReise

8 mystische Orte, von denen du wahrscheinlich noch nie gehört hast

Es gibt diese Orte, die von einer mystischen Energie umgeben sind. Manches ist unerklärlich, manches ist erklärt, aber strange. Hier sind 8 mysteriöse Orte.

Das Mysteriöse zieht uns an. Alles, was wir nicht komplett durchschauen, macht uns neugierig. Das, was sich nicht mal die erklären können, die sich damit auskennen und intensiv beschäftigt haben, wollen wir sehen, spüren, erfahren. Wir sind fasziniert von dem, was sich nicht beweisen lässt. Und wollen uns dann selbst in unheimliche, düstere, magische Umgebungen begeben. Mit dem Glauben, dass sich nichts auf dieser Welt nicht von Menschen erklären lässt, wollen wir uns selbst ein Bild machen. Und sind dann noch beeindruckter, wenn doch Dinge passieren, die außerhalb unserer Logik liegen.

Es ist ein bisschen wie bei trotzigen Teenagern, die genau das, was man ihnen verbietet, machen wollen. Was uns aber auch hinter Zäune leitet, an denen dick und fett „Zutritt verboten“ steht, ist unsere unbändige Neugier und Faszination. An manchen Orten auf dieser Welt geschehen merkwürdige Dinge und an manchen Orten sind seltsame Schwingungen zu spüren. Hier sind 8 dieser Orte. Wie wäre es mit ein bisschen Adrenalin bei der nächsten Reise?

Mythos-Mysterium-Orte-Pluto-Hierapolis

1

Plutos Tor, Türkei

In der antiken Stadt Hierapolis steht ein Tor, das zu betreten tödlich ist. Kein Lebewesen, das sich je ins Innere bewegte, kam lebendig wieder raus. Der Torbogen scheint tatsächlich in Pluto’s Totenwelt zu führen. Diese Vermutung entkräftigt auch die Tatsache nicht, dass hier wirklich tödliche Dämpfe existieren. In der Höhle herrscht eine gefährlich hohe Kohlendioxidkonzentration. In der Wärme tagsüber ist sie geringer, doch nachts würde sie Tiere und Menschen innerhalb von Minuten töten. Gruselig, aber wahr.

Mythos-Mysterium-Orte-Global-Seed-Vault-Norwegen

2

Svalbard Global Seed Vault, Norwegen

Ein Gewölbe in den Tiefen eines Berges auf der Insel Spitzbergen – so weit weg von Zivilisation ist vermutlich das beste Versteck. Aber was versteckt man da? Vielleicht die komplette Vegetation dieses Planeten. 100 Millionen Samen und damit die komplette Bandbreite der Nahrungspflanzen sind in diesen Tiefen verstaut, um die nächsten 200 Jahre und jede Art von Erdbeben und Explosionen zu überstehen. Die Lage ist so gewählt, dass der Speicher immer noch erreichbar wäre, wenn alles Eis dieser Welt schmilzt. Der vielleicht größte Reichtum dieser Welt steckt hinter diesen unscheinbaren Gemäuern.

Mythos-Mysterium-Orte-North-Sentinel-Island-Indien

3

North Sentinel Island, Indien

Auf dieser Insel lebt einer der wenigen Stämme, der gar keinen Kontakt zur modernen Gesellschaft hat: die Sentinelesen. Wir wissen nicht viel über sie, außer, dass sie Eindringlinge nicht gut leiden können. Leben hier Kannibalen? Anscheinend jagen sie Tiere an Land und im Wasser, um sich zu ernähren. Doch viele Außenstehende, die sich der Insel näherten, wurden angegriffen. 2006 brachten sie zwei Fischer um, die sich aus Versehen in das Gebiet begaben. Was es mit diesen mysteriösen Menschen auf sich hat, können wir deshalb nur erahnen.

Mythos-Mysterium-Orte-Overtoun-Bridge-Schottland

4

Overtoun Bridge, Schottland

Es gibt traurigerweise einige Brücken, die den Ruf einer Selbstmord-Station haben. Das gilt auch für die Overtoun Brücke in Schottland. Doch eines ist anders. Von dieser Brücke stürzen sich regelmäßig Hunde. Ja, putzige Vierbeiner werfen sich hier in den Tod! Bekommen Hunde hier wirklich Selbstmordgedanken? Hinter dem wahren Grund steckt eher keine Absicht, zu sterben. Denn anscheinend leben unterhalb der Brücke Nerze, die von den vorbeilaufenden Hunden gerochen werden. Weil aber so viel Gebüsch um die Brücke herum ist, sehen die Hunde nicht, dass sie in die Tiefe fallen, wenn sie dem attraktiven Geruch folgen. Den Hund beim Gang über diese Brücke also lieber mal an der Leine behalten.

Mythos-Mysterium-Orte-Wandernde-Steine-Death-Valley

5

Death Valley, USA

Im Tal des Todes liegen scheinbar wandernde Steine in der Wüste und hinter ihnen verläuft eine Spur ins nichts. Normalerweise sind Steine bekannt für ihre Beständigkeit. Doch hier sind die Steine anders. Auf mysteriöse Art und Weise bewegen sie sich fort. Es wirkt ein bisschen so, als hätten Riesen gekegelt oder wahllos Steine durch die Gegend geworfen. Es könnte aber auch sein, dass sie auf einer nächtlichen Eisschicht herumrutschen, die in der Hitze des Tages wieder verschwindet. Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Mythos-Mysterium-Orte-North-Brother-Island-New-York-CityMythos-Mysterium-Orte-North-Brother-Island-New-York-City

6

North Brother Island, USA

Ein bisschen wie die Insel der besonderen Kinder: Im East River vor Manhattan, New York City, liegt eine Insel, auf die im 19. Jahrhundert all die Einwohner verbannt wurden, die an schlimmen, übertragbaren Krankheiten litten. Viele Menschen müssen dort ihr Leben und auch ihre Dämonen gelassen haben. Später waren hier Heroinabhängige auf Entzug, heute ist die Insel unbewohnt und offiziell nicht zugänglich. Lebt dort doch noch irgendetwas oder irgendjemand? Und dann befindet sich unweit der Insel auch noch eine gefährliche Strömung, die „Hell Gate“ genannt wird.

Mythos-Mysterium-Orte-Insel-Lanzenotter

7

Ilha Da Queimada Grande, Atlantischer Ozean

Vor der brasilianischen Küste liegt diese kleine, aber feine Insel. Sie ist schön grün und sieht aus der Ferne so aus als könnten wir da gut einen einsamen Urlaub weit weg von allem und jedem verbringen. Doch aus der Nähe merken wir, dass wir gar nicht mal so einsam wären. Denn auf dieser Insel lebt die vom Aussterben bedrohte Insel-Lanzenotter – und zwar nur die. Um die seltene Schlangenart zu schützen, darf die Insel nicht betreten werden. Aber auch, um uns zu schützen, denn hier wohnt pro Quadratmeter eine Schlange. Bei 43 Hektar ergibt das ganze 430.000 Schlangen. Nein, danke!

Mythos-Mysterium-Orte-Gomantong-Höhle

8

Gomantong-Höhlen, Borneo

In den Höhlen auf Borneo lebt Dracula. Naja, oder zumindest seine Verwandtschaft. Denn hier haben sich über zwei Millionen Fledermäuse eingenistet. Aber die sind nicht die einzigen Bewohner. Denn während unser Blick nach oben geht, kriechen unten Kakerlaken über unsere Füße. Die ernähren sich von den Hinterlassenschaften der Fledermäuse. Wen es schon beim Lesen überall kribbelt, der sollte vielleicht lieber keinen Fuß in diese dunklen, beim zweiten Schritt sehr belebten Höhlen setzen.

Folge ZEITjUNG auf Facebook, Twitter und Instagram!

Titelbild: Unsplash unter CC0 Lizenz
Bild 1: wnhsl via Flickr unter CC BY 2.0; Bild 2: Landbruks -og matdepartementet via Flickr unter CC BY-ND 2.0; Bild 3: Unsplash unter CC0 Lizenz; Bild 4: Unsplash unter CC0 Lizenz; Bild 5: Unsplash unter CC0 Lizenz; Bild 6: reivax via Flickr unter CC BY-SA 2.0; Bild 7: Unsplash unter CC0 Lizenz; Bild 8: Col Ford and Natasha de Vere via Flickr unter CC BY 2.0

Das könnte Dich auch interessieren