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Self-Care mal anders: 10 Dinge, die du tun kannst, wenn es dir mies geht

Self Care ist ein oft missverstandenes Konstrukt. Denn hierbei geht es nicht nur um die Instandhaltung des Körpers, sondern auch der mentalen Gesundheit.

Gibt man bei Instagram den Hashtag #selfcare ein, kommen mehr als 7 Millionen Treffer dabei raus. Und oft geht es meistens um hübsch angerichtete Bowls, Abnehmen, Schminken, oder anderweitiges Modifizieren des Aussehens.

#selfcare

Und wenn es nicht das ist, dann spuckt uns die Suchmaschine noch ein paar Bilder und Werbungen für Bodylotions und Schaumbäder aus – oder Tutorials dazu, wie man am besten ein Alpaka findet und streichelt. Selfcare heißt direkt übersetzt Selbstfürsorge oder Selbstpflege. Und dabei geht es um so viel mehr als das eigene Aussehen, um das man sich kümmern muss. Der Aspekt der mentalen Gesundheit wird bei dem Thema bei weitem nicht so häufig erwähnt.

Es geht nicht nur um den Körper

Natürlich schadet es nicht, hin und wieder ein entspannendes Bad zu nehmen oder sich im Fitnessstudio auszupowern. Auch das kann unser erschöpften Seele etwas gutes tun. Aber ganz banal gesagt kann auch ein vor Fett triefender Burger etwas gutes sein, denn wer müde, ausgelaugt und sich vielleicht generell nicht so richtig unter Dach und Fach hat, will in dem Moment vielleicht gar nicht frisch kochen oder sich eine superhealthy, nicht allzu gut schmeckende Smoothie Bowl zusammenbasteln. „Ja, aber dann kann man doch alles ungesunde mit Self Care rechtfertigen!“ Nein, kann man nicht. Es geht ja auch nicht um die Banalisierung des Bösen der Welt, sondern um das Sammeln von Energie für sich selber. Bei Self Care geht es ja immerhin um dich selber, nicht um andere. Und der Aspekt der „mental health“ wurde hierbei ziemlich vernachlässigt. Hier also 10 Dinge, die du tun kannst und vielleicht gar nicht so auf dem Schirm hast, wenn du dich mies fühlst. Self Care mal anders.

  • Mädchen, Singen

    1

    Singstar spielen

    Klingt albern, i know, i know. Aber es ist eigentlich ganz simpel. Beim Singen werden Endorphine ausgeschüttet, und Endorphine sind die Hormone, die für das Glücksgefühl verantwortlich sind. Und wenn du dabei dann noch tanzt, ist das Glücksgefühl perfekt (beim Bungee-Springem wird zwar noch mehr Adrenalin ausgeschüttet, aber wir versuchen uns erstmal an einer harmloseren, weniger von-einem-Kran-springen erforderliche Varianten). Wer Mitbewohner oder Familie im Haus hat, mag vielleicht die Tür abschließen, oder sich einfach genau die schnappen und zum Karaoke schleppen.

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