9 Fragen, 9 Antworten: Meditation und Achtsamkeit


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    Wie kann ich mein inneres Gedankenkarussell anhalten?

    Man sollte üben, einem Gedanken nicht zu viel Raum zu geben und sich nicht zu stark mit ihm zu identifizieren. Dabei hilft es, Gedanken zu labeln und zu etikettieren. Wenn ich beispielsweise denke: „Was esse ich heute Abend?“, kann ich mir sagen, dass ich das jetzt nicht entscheiden muss und den Gedanken fürs Erste ziehen lassen. Außerdem hilft es, ein ganz deutliches „Stopp!“ zu sagen, wenn man ins Grübeln gerät. Das Wichtigste ist aber, dass man seine Gedanken wahrnimmt und nicht ignoriert. Am besten schreibst du abends auf, was dir tagsüber in den Sinn gekommen ist. Unser Unterbewusstsein denkt sich dann: Wunderbar, das geht nicht verloren. Unser Gedankenkarussell dreht sich nur deshalb so stark, weil das Unterbewusstsein Angst hat, dass wir unsere Gedanken nicht ernst nehmen.

    Bildquelle: Unsplash unter CC0 Lizenz

Seit meiner aus jugendlichem Leichtsinn absolvierten Banklehre bin ich auf der stetigen Suche nach einem vom Spießertum befreiten Leben. Im Moment volontiere ich an der Katholischen Journalistenschule ifp und habe damit endlich die Lösung für mein stark ausgeprägtes Kommunikations- und Mitteilungsbedürfnis gefunden. Meinem verschriftlichten losen Mundwerk könnt ihr über diesen Link folgen!