Hanson kommen mit einem neuen Musikvideo und 11 Kindern um die Ecke

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Der Name, so stumpf wie ein 120 Grad Winkel, der Refrain idiotensicher: Richtig, hier geht es um einen Song aus den 90ern. Auf diese präzise Beschreibung treffen nun abartig viele Lieder aus dieser Zeit zu, aber wir helfen euch mal ganz kurz auf die Sprünge (Achtung, Ohrwurm-Alarm): „Mmmbop ba duba dop ba, du bop ba duba dop ba, du bop ba duba dop ba du, yeah, yeah“. Ja, man könnte meinen, die Songschreiber hatten es damals wirklich nicht allzu schwer. Gesungen wird die Gute-Laune-Hymne übrigens von drei Buben, die mit ihren langen Haaren und weichen Gesichtszügen doch eher vorpubertären Mädchen ähnelten. Ganz einfach wurde auch der gemeinsame Familienname zu Bandnamen umfunktioniert: Hanson. Nach ihrem Durchbruch mit „MMMBop“ im Jahr 1997 wurde es chartmäßig immer leiser um die Jungs aus Tulsa in Oklahoma. Doch diese Stille wurde jetzt gebrochen: Seit Ende Mai ist ihr neuer Song „I Was Born“ auf dem Markt.

 

20 Jahre später

 

Hanson, mittlerweile gestandene Männer, setzen nun nicht mehr auf die Strategie, hauptsächlich Teenager mit ihrer Musik zu infizieren. Sie versuchen jetzt, alle Altersklassen von alt bis jung zu catchen. Das sieht man auch im Video zu „I Was Born“: Ihre 11 (!!) Kinder springen, singen und tanzen vor etwas kargem Hintergrund umher. Man merkt eines definitiv: die alten Teenie-Zeiten sind längst Geschichte. Soundmäßig sind sie sich aber ziemlich treu geblieben: Poppig und Gute-Laune-fördernd klingt auch die neue Single. Die Lyrics sind zwar eher platt, trotzdem läuft man auch hier Gefahr, dass sie sich unlöslich ins Hirn einbrennen und man tagelang mit einem Ohrwurm durch die Gegend rennt. Ob das nun positiv oder negativ ist, davon könnt Ihr euch selbst ein Bild machen.

 

Das Fazit

 

Der Song wird vielleicht nicht direkt an die Erfolge vergangener Jahrhunderte anknüpfen können. Für zwischendurch und um in Stimmung zu kommen, kann sich das Teil auf jeden Fall hören lassen. Wir sind gespannt, wie es mit den Bubis von damals weitergeht und ob sie uns vielleicht doch noch mit weiteren EPs überraschen werden.

 

Praktikantin: Ein Jahr tingel ich jetzt schon durch die verschiedensten Redaktionen Süddeutschlands. Nun, bei ZEITjUNG angekommen, weiß ich, was ich will: schreiben, kreativ sein und vorallem Spaß bei der Arbeit haben – und das geht hier ziemlich gut! Auf meiner To Do-Liste steht – neben Weltenbummlerin werden eine Katzenpension eröffnen und dabei so viel Schokoeis wie nur möglich in mich zu stopfen – tatsächlich auch noch studieren und „was Richtiges“ werden. Also, irgendwann.