Die größten Mythen über Schnupfnase und Co.

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Mit der kalten Jahreszeit beginnen Erkältungen und Grippe, man trifft immer mehr Schnupfnasen in der U-Bahn an, und gehustet wird ebenfalls an jeder Ecke. Dieser Faktor hat bei vielen Menschen zu dem Irrglauben geführt, dass eine Erkältung durch Kälte verursacht wird. Dies ist allerdings ein weit verbreiteter Irrglaube. Kälte schwächt zwar das Immunsystem, Schuld an einer Erkältung sind aber Infektionen an Schleimhäuten durch Viren. Auch keine besonders gute Statistik: Nur acht Prozent der Deutschen wissen, dass Schnupfen durch Händeschütteln übertragen werden kann.

Der Medikamentenmythos

Bei Erkältung oder Grippe fühlt man sich schlapp, schlecht und lustlos. Kein Wunder also, dass eine schnelle Heilung herbeigesehnt wird. Genutzt werden hierfür neben den typischen Hausmitteln Medikamente aus der Apotheke. Allerdings sollte man sich bei der Wahl der Medikamente keinem Irrglauben hingeben: Durch Antibiotika wird eine Erkältung nicht geheilt oder verkürzt, da Antibiotika keine Viren, sondern Bakterien angreifen. Außerdem können Medikamente meist nur dafür genutzt werden, die Symptome der Erkältung ein wenig zu dämmen – sie heilen eine Erkältung nicht. Diesen Vorgang übernimmt der Körper im Alleingang.

Um auf Erkältungen vorbereitet zu sein, reicht es also sich eine kleine Apotheke einzurichten, die etwa Nasentropfen, Halsschmerztabletten und Aspirin Complex beinhaltet. Diese können ohne Rezept einfach in einer Online-Apotheke wie Medipolis bestellt werden und werden stressfrei und preiswert (Versandkosten beachten!) nach Hause geliefert.

Sport- und Ernährungsmythen

Vitamine sind immer gut, gar keine Frage. Aber dass allein Vitamin C den ganzen Winter vor Erkältungen schützen kann, ist inzwischen als Mythos entlarvt. In einer klinischen Studie wurde bewiesen, dass eine Ernährung mit Schwerpunkt auf Vitamin C nur bedingte Effekte auf den Krankheitsverlauf hatte. Eine Unterversorgung kann das Immunsystem zwar schwächen, allerdings ist eine ausgewogene Ernährung nötig, um einer Erkältung vorzubeugen. Vitaminpräparate und Pillen helfen da wenig.

Ausnahmsweise ist es einmal kein Mythos, dass Sport während einer Erkältung schadet. Der Körper wird durch die anstrengenden Bewegungen zusätzlich belastet und kann sich nicht auf die Heilung konzentrieren. Ein ruhiger Spaziergang, eingepackt in die richtige Kleidung, fördert allerdings die Durchblutung, und diese wirkt sich positiv auf die Schleimhäute aus. Ein Erkältungsmythos ist aber leider auch der heilsame Saunabesuch: Die hohen Temperaturen sind stattdessen belastend für den Körper.

Noch einige witzige Fakten und Zahlen zum Schluss

Erkältungen ist schon lange Teil unseres Lebens. Kein Wunder also, dass sich da schon einige Mythen angesammelt haben. Aber welche wahren Fakten gibt es eigentlich noch, von denen man womöglich noch gar nichts gehört hat?

– Nase hochziehen ist besser als schnäuzen: Klingt eklig, aber das Schnäuzen kann mehr Schaden anrichten als gedacht. – Der große Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe starb im Alter von 82 Jahren an einer Erkältung.

Ein Mensch hatte mit 75 Jahren in seinem Leben durchschnittlich 200 Erkältungen. Waren diese meist bis zu sechs Tage lang, verbrachte er zwei bis drei Jahre seines Lebens mit Husten und Niesen.

Zu den besten Heilmitteln gehören Ruhe, Schlaf und Entspannung: Sie werden sehen, wie schnell der Körper davon profitiert.

Bild: mcfarlandmo unter CC-BY-SA 2.0