Klimawandel vs. Schokolade – 5 Tipps, wie du den Untergang der Süßigkeit verhindern kannst

Schokolade Kakaobaum Klimaerwärmung Eis

Der Klimawandel hat weitreichende Konsequenzen, das wissen wir irgendwie alle. Aber wie weitreichend? Jetzt droht er uns die Schokolade zu nehmen – unsere heiß geliebte Schokolade. Sie bedeutet Lebensqualität für uns. Wenn uns irgendwann die Luft zum Atmen fehlt, dann bitte lass uns doch wenigstens unsere Schokolade, verdammt!

 

2,1°C mehr und die Kakaobäume sind dahin

 

Um unsere geliebte Schoki herstellen zu können, sind ziemlich viele Kakaobäume notwendig. Die benötigen allerdings ganz bestimmte Klimabedingungen, um zu gedeihen. Die Erderwärmung zerstört diese Bedingungen allerdings unaufhaltsam, oder lasst es mich anders ausdrücken – Wir zerstören sie gerade.

Es braucht nur einen Temperaturanstieg von 2,1°C innerhalb der nächsten 30 Jahre geben, der die Schokoladenindustrie in eine Katastrophe stürzen würde. Denn Kakaobäume wachsen nur in einem Gebiet, 20° nördlich und südlich des Äquators, benötigen reichlich Regenwasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Hohe Temperaturschwankungen findet sie auch ziemlich scheiße.

 

Naturschutzgebiete zerstören, um Schoki anzubauen? Ein Dilemma.

 

Eine Temperatur von 25°C, am besten ganzjährig, würde ihnen am besten gefallen – und genau in diese klimatischen Bedingungen grätscht der menschengemachte Klimawandel hinein. Wird es wärmer, so bleibt den Kakaobäumen zu wenig Feuchtigkeit, sie müssten in höheren Gebieten angebaut werden, was Naturschutzgebiete zerstört und Baumrodung bedeutet. Ein absolutes Dilemma.

Der Klimawandel hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf die Umwelt und damit auf uns selbst, den Menschen – ich spreche von Jahrhundertfluten, Dürren und gigantischen Wirbelstürme – nein, jetzt will er uns auch noch davon abhalten, durchschnittlich 286 Schokoriegel pro Jahr zu vernaschen. Wenn das jetzt immer noch kein Grund ist, zu handeln, dann weiß ich auch nicht.

 

Das kannst du tun, um den Klimawandel aufzuhalten:

 

Es sind nämlich, ich hoffe damit lasse ich jetzt keine Bombe platzen, schon die kleinen Dinge, die in der Summe Großes bewirken können. Sie sind die einzelnen Tropfen auf dem heißen Stein, die ihm letztendlich die lang ersehnte Abkühlung bringen.

Punkt 1: Lass beim Kochen einfach den Deckel drauf – das kostet vier mal weniger Energie, als ohne Deckel, da sich die Garzeit verringert. Wenn du fünf Mal pro Woche kochst, und zwar diesmal mit Deckel, dann sparst du rund 33 Euro und 120 Kilogramm CO2 im Jahr.

Punkt 2: Dein Handy ist vollgeladen? Gut, dann kannst du dein Ladekabel jetzt aus der Steckdose entfernen, denn auch bei Nichtgebrauch wird dadurch Strom aufgenommen. Alle anderen elektronischen Geräte stellst du auch lieber nicht nur auf Stand-By-Modus, sondern schaltest sie ganz aus. Pro Haushalt lassen sich nämlich so bis zu 300 Kilogramm CO2 pro Jahr einsparen.

Punkt 3: Ich weiß, die Avocado aus Mexiko schmeckt unglaublich lecker, aber hast du dir mal überlegt, welchen enormen Transportweg sie hinter sich hat? Versuch eher auf regionale Produkte umzusteigen. Es spricht nichts gegen die ein oder andere Ausnahme zwischendurch, aber allein wegen des CO2-Ausstoßes lohnt es sich, zu regionalen Produkten zu greifen.

Punkt 4: Schwing dich auf’s Fahrrad, oder nimm wenigstens Bus und Bahn. In der Stadt rumzucruisen ist sowieso viel zu stressig – Parkplätze findest du auch fast nie und ein Auto ist dazu noch verdammt teuer.

Punkt 5: Sorry, Fleischliebhaber – aber die Veggies steuern durch ihren bewussten Konsum eine Menge zum Klimaschutz bei. Wusstet ihr, dass die Produktion von nur einem Kilo Rindfleisch wahnsinnige 15.000 Liter Wasser verbraucht?

 

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Nach zwei halbherzigen Semestern an der Uni war ich durch mit dem Thema Sozialwissenschaften. Die gute alte „Selbstfindung“ musste auch von mir in Angriff genommen werden. Vier Monate Arbeitsleben pur in Österreich und nochmal vier Monate Reisen in Südostasien später, fand ich meine tiefe Liebe für das Schreiben. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich in den Bergen, fange neue Perspektiven ein, reise durch die Welt oder verhelfe anderen Menschen zu ihren Reisen in ferne Länder. Oder aber ich tänzle mit einem verdammt guten Glas Rotwein durch die Küche, den Duft eines weltklasse Risottos in der Nase. Alles, bloß keine Monotonie.