Sex und Soda: Spanking, der schmerzhafte Weg zum Orgasmus

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Frau liegt auf dem Bett

In dieser Kolumne geht es um die prickelnden und weniger prickelnden Momente im Leben. Diesmal geht es um Spanking.

Choke Me, Spank Me, Pull My Hair“, sang (oder viel mehr stöhnte) damals schon die Frau im gleichnamigen Xzibit-Song. Ihre Stimme lässt auf maximale Erregung schließen, was sicher dem Fakt geschuldet ist, dass es sich um einen sexistischen Hip-Hop-Song handelt. Aber trotzdem ist das Gestöhne alles andere als realitätsfern. Denn Spanking ist oft auch für Frauen mehr als erregend, wenn man es richtig anstellt.

Warum Spanking mehr ist als eine bloße Männerfantasie

Vorab sei gesagt: Natürlich ist Spanking nicht nur für die sexuelle Konstellation von Mann und Frau reserviert. Und natürlich muss der Mann nicht zwingend der dominante Part sein. Einen Rollentausch durchzuführen oder von vornherein andere Rollen zu definieren, kann sicher auch reizvoll sein. Da ich bisher allerdings nur mit Männern geschlafen habe und beim Spanking immer der devote Part war, kann ich nur von dieser Erfahrung sprechen.

Klassischerweise muss fürs Spanking der Hintern herhalten, denn der Po ist nur ziemlich erotisch, sondern auch eine der empfindlichsten Zonen des menschlichen Körpers. Wenn er nicht nur gestreichelt oder massiert, sondern auch „versohlt“ wird, dann wird er stärker durchblutet und die bereits vorhandene sexuelle Erregung intensiviert sich um ein Vielfaches. Wichtig ist, dass die Schläge nicht direkt zu hart beginnen, denn dann ist es nämlich nicht erregend und leicht schmerzhaft zugleich, sondern einfach nur schmerzhaft.

Besonders reizvoll ist meiner Erfahrung nach die Kombination aus Schlägen und sanfteren, aber dennoch gierigen Berührungen – zum Beispiel den Hintern fest anzupacken oder kraftvoll zu massieren. Wenn nur geschlagen wird, überwiegt oft der Schmerz und nicht die Erregung. Wenn der Hintern andererseits nur gestreichelt wird, kann es schnell etwas langweilig werden. Darum gilt: Findet das richtige Verhältnis!

Außerdem ist es ziemlich wichtig, zwischendurch auch mal abzuwarten. Wenn wortwörtlich einfach nur Schlag auf Schlag erfolgt, dann verliert Spanking für mich persönlich schnell den Reiz. Also, falls ihr der dominante Part seid: Spielt mit eurem*eurer Partner*in und lasst ihn*sie bis zum nächsten Klaps eine Weile zappeln.