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10 Songs, die dir helfen könnten ein Leben zu retten

Wenn jede Sekunde zählt, will man keinen Fehler machen: Um die Scheu vor der Herzdruckmassage abzulegen, hat sich ein New Yorker Krankenhaus etwas überlegt.

Ein plötzlicher Herzstillstand kann so gut wie jeden treffen. Dabei zählt jede Minute, gar jede Sekunde, um ein Leben zu retten. Wenn nach einem plötzlichen Herzstillstand sofort eine Reanimation eingeleitet wird, kann in bis zu 50 Prozent der Fälle eine Rückkehr des Spontankreislaufs erreicht werden. Wenn jedoch innerhalb von fünf Minuten keine Maßnahmen eingeleitet werden, wie eben beispielsweise eine Herzdruckmassage, ist Überleben jedoch unwahrscheinlich.

Umso wichtiger ist daher die Bereitschaft zu helfen. In Deutschland besteht in dieser Hinsicht jedoch noch relativ viel Nachholbedarf: nur knapp 15 Prozent der Menschen beginnen vor dem Eintreffen der Rettungskräfte mit dem Wiederbeleben. Neueste Erkenntnisse zeigen außerdem, dass eine erwachsene Person im Durchschnitt acht Minuten über ausreichend Sauerstoff verfügt – daher ist es wichtig, sofort mit der Herz-Kreislauf-Massage zu beginnen. Aus Angst, etwas falsch zu machen, scheuen sich viele Menschen jedoch davor, erste Hilfe zu geben, und warten lieber auf Rettungskräfte. Dabei gibt es nur ein paar kleine Dinge, die bei der Reanimation beachtet werden müssen.

 

Wie geht’s?

 

Als Hilfestellung gilt laut dem BZgA die Eselsbrücke „Prüfen, Rufen, Drücken“. Prüfen, ob die Person ansprechbar ist, den Notarzt rufen, und drücken – aka Wiederbelebung. Dabei müssen die Hände übereinander gelegt und mit den Handballen nach unten auf die Mitte des Brustkorbs der hilfsbedürftigen Person gelegt werden. Die richtige Position ist etwa auf der Höhe der Brustwarzen. Nach Möglichkeit sollte der Brustkorb frei sein – und dann geht es los. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 Mal pro Minute muss sehr fest auf den Brustkorb gedrückt werden, am besten etwa fünf Zentimeter tief. Da stellt sich bei vielen Menschen dann die Frage: Wie schnell sind 100 Mal pro Minute? Vor allem in Stresssituationen ist es nicht immer einfach, im Sekundentakt zu zählen.

 

Songs zum Erinnern

 

Als Hilfestellung hat das New York Presbyterian Hospital nun eine Playlist zusammengestellt, die Menschen dabei helfen soll, bei der Herz-Lungen-Reanimation den richtigen Takt zu finden. Stayin‘ Alive von den Bee Gees dürfte den meisten bekannt sein, jedoch gibt es noch eine Menge anderer Rhythmen, an die man sich halten kann:


  • 1

    Just Dance – Lady Gaga

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