Hormone: Darum sind wir süchtig nach Kuscheln

Kuscheln Paar

„Ich liebe Kuscheln“, schmatzte RTL-Bachelor Oliver Sanne während der Show einer Kandidatin ins Ohr. Hat er ja auch recht, der Olli. Was er dabei sicher nicht wusste: Kuscheln kann biologisch abhängig machen. Das konnten Wissenschaftler jetzt bestätigen.

Grund dafür ist das Hormon „Oxytocin“, das der Körper beim Kuscheln ausschüttet, wie das Online-Magazin Plaid Zebra berichtet. Es stärkt die Bindung an den Partner – das Gefühl von Zuneigung und Vertrauen. Dabei kann uns ein gepflegtes Kuscheln auch von Stress befreien, unser Selbstbewusstsein stärken und uns sogar optimistischer machen. Sind wir über längere Zeit von unserem Partner getrennt, sind wir auf Entzug. Liebeskummer, so nennen sie es im Volksmund. Und die Entzugserscheinungen des Oxytocin-Mangels kennen wir alle: das nächtelange Weinen, die wochenlange Dauerschleife aller Schmonzetten, die Bryan Adams und das Internet hergeben, die hohe Telefonrechung…

 

Ohne Oxytocin wären wir emotionslose Roboter

 

Bei dieser starken Wirkung kommt es nicht überraschend, dass das Kuschel-Hormon seinen Weg bereits in sexuelle Aufputschmittel gefunden hat. Tatsächlich ist es in Nasensprays zur Stärkung der männlichen Libido enthalten. Im Vergleich zu Viagra hat das Hormon nämlich den Vorteil, dass nicht nur die körperliche, sondern auch die emotionale Potenz des Mannes gestärkt wird. Denn ohne die Ausschüttung von Oxytocin wären wir emotional unbeteiligt und unfähig, enge Kontakte mit anderen Menschen aufzubauen.

In diesem Sinne feiern wir das Oxytocin mit ein paar Bildern, die uns daran erinnern, dass wir mal wieder ausgiebig mit unserem Partner kuscheln sollten.

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