Was ist Frugalismus?

Frau liegt am Pool

Frührente und die finanzielle Unabhängigkeit: Das ist das selbstgesteckte Ziel, auf das Frugalist*innen hinarbeiten. Wie das klappen kann und was der Haken daran ist – denn seien wir mal ehrlich, bei so etwas gibt es immer einen Haken – das zeigt ein Paar aus den USA.

Doch zuerst die Etymologie: Das Wort „frugal“ ist gleichzusetzen mit Adjektiven wie„einfach“ oder „bescheiden“ – und genau das bedeutet Frugalimsus: Minimalistisch leben und mithilfe von Aktien schnell Vermögen aufbauen, um möglichst früh aus dem Job aussteigen zu können. Im Gegensatz zum Minimalismus spielt hier der finanzielle Aspekt und nicht der Verzicht die Hauptrolle. Der Trend startete aus der FIRE-Bewegung heraus, welche aus den USA stammt. FIRE steht für „Financial Independence, Retire Early“.

Wie das in der Praxis aussehen kann, dass zeigen Shannon und Sergio: Die beiden haben 2019 und 2020 von nur 7000 Dollar im Jahr, also knapp 580 Dollar (480 Euro) im Monat gelebt. Den Großteil ihres monatlichen Einkommens – etwa 75-85% – legen die beiden zur Seite.

Sergio, Anfang 40 und vom Beruf selbstständiger IT-Berater, begann 2006 seinen Weg zur finanziellen Unabhängigkeit. Shannon, Ende 30 und Beraterin für Programmmanagement und Unternehmensschulung, machte er ein Jahr darauf damit vertraut, als die beiden sich kennengelernt haben. Seitdem machen sie sich gemeinsam auf die Reise und dokumentieren ihre Erfahrungen in ihrem eigenen Blog. Doch wie schaffen sie es, mit so wenig Geld im Monat auszukommen?

Großer Anime-Fan und leidenschaftlicher Gamer mit einem Faible fürs Schreiben und das Lernen von Sprachen - gerne auch mal ausgefallenere wie Elbisch oder im Moment Mandarin. Zudem ein überzeugter Hemdenträger, exzessiver Nutzer der Farbe Schwarz (Dark Mode ist PFLICHT) und Katzenliebhaber.