„Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“-Idee soll geklaut sein – vom Rapper Money Boy

Willy-Nachdenklich

Ist das alles gar nicht seines? Willy Nachdenklich, offizieller Erfinder der Facebook-Seite „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“ und somit auch Urheber des Sprachphänomens „Vong“ steht in der Kritik. Egal, wo man derzeit hinhört oder hinschaut, die umgebaute und total fehlerhafte Grammatik scheint uns vollkommen zu umgeben. Wie genau der Hype entstand, weiß keiner so genau, „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“ wurde irgendwann zum Selbstläufer. Doch jetzt ist gerade die Aufregung um Willy groß – aber vong Negativität her.

 

Fremde Lorbeeren?

 

In einem Interview mit der dpa (Deutsche Presse Agentur) wurden anscheinend Tatsachen verdreht, die jetzt einen Shitstorm gegen Willy auslösten. So heißt es in dem Beitrag der dpa, Willy hätte behauptet, er einzig und allein sei der Urheber des Trends. Dieser beteuert aber, dass er dies niemals so gesagt hätte. Unter dem Hashtag „#keinapplausfürwilly“ tobt sich die Netzgemeinde auf Twitter ordentlich aus. Sie schrecken nicht vor miesen Vergleichen zurück und sind der Meinung, Willy hätte seinen Trend abgekupfert – und zwar von einem Twitteruser mit dem Namen Paul Rippé.

Auch dieser Typ scheint ähnlich wie Willy die Sprache zu verändern und sich viel Spaß aus Rechtschreibung und Grammatik zu machen. In einem Interview mit Puls gibt Willy, der Mann mit der Faschings-Brille und falschem Schnauzbart zu, die Phrase „i bims“ und die Zahl 1 statt dem Pronomen „eins“ von Rapper Money Boy übernommen zu haben – und das habe er den Mitarbeitern der dpa auch so gesagt. Paul Rippé war ihm kein Begriff, da er lange keine Twitter-Accout hatte. Erst vor kurzem wurde er auf die Ähnlichkeit der Postings aufmerksam gemacht.

Doch: Willy sind die ganzen Anfeindungen eigentlich relativ egal, und er wird so weiter machen, wie er es bisher auch tat. Ziemlich Nice vong Einstellung her! Du bimst 1 cooler Dude, lieber Willy.

 

 

Praktikantin: Ein Jahr tingel ich jetzt schon durch die verschiedensten Redaktionen Süddeutschlands. Nun, bei ZEITjUNG angekommen, weiß ich, was ich will: schreiben, kreativ sein und vorallem Spaß bei der Arbeit haben – und das geht hier ziemlich gut! Auf meiner To Do-Liste steht – neben Weltenbummlerin werden eine Katzenpension eröffnen und dabei so viel Schokoeis wie nur möglich in mich zu stopfen – tatsächlich auch noch studieren und „was Richtiges“ werden. Also, irgendwann.