8 Fragen, 8 Antworten: Warum haben wir eigentlich eine Zeitumstellung?

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    Warum werden die Uhren überhaupt umgestellt?

    Schon Franklin begründete die Einführung der Zeitumstellung folgendermaßen: Einerseits sollte der hohe Verbrauch an Kerzen begrenzen werden und andererseits sollte infolge dessen nicht mehr so lange geheizt werden, womit ein Energiesparen einhergeht. Mit der Ölkrise 1973 wurde die Welt kurzzeitig wachgerüttelt und das Energiesparen stand nun ganz oben auf der Tagesordnung. Die Idee der Sommerzeit: Wenn es abends länger hell ist, muss das Licht erst später angemacht werden. Das ist ebenso im deutschen „Einheiten- und Zeitgesetz“ festgehalten. In dem heißt es, die Einführung der Sommerzeit diene der „besseren Ausnutzung der Tageshelligkeit“. Heute ist das jedoch umstritten und es finden sich zahlreiche Studien, die das Gegenteil behaupten. Denn zwar wird im Sommer seltener das Licht angemacht, im Frühling und Herbst hingegen werde in den Morgenstunden mehr geheizt. Zusätzlich ist es in Zeiten des Internets und Netflix kein Wunder, dass das mit dem Stromsparen nur mäßig klappt, denn anders als zu Zeiten Benjamin Franklins gehen wir nicht mit dem Sonnenuntergang zu Bett, sondern sind eher noch bis in die frühen Morgenstunden unter der Schreibtischlampe im Netz unterwegs.

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