Nach dem Urlaub kommt das Stimmungstief? Dieses "Post-Holiday-Sydrom" lässt sich mit der richtigen Methoden abwehren. © Pexels

Post-Holiday-Syndrom: 8 Tipps gegen das Stimmungstief nach dem Urlaub

Heute schlürfst du noch frische Kokosmilch an einem malerischen Strand, erfreust dich an grünen Palmen und dem warmen Sand unter deinen Füßen. Doch ab morgen geht es wieder zurück an die Arbeit, wo dich statt dem Sandstrand kaltes Laminat und ein „Sie haben 379 ungelesene Nachrichten“-Pop-Up erwartet. Schon kickt es: Das Post-Holiday-Syndrom

Der plötzliche Wechsel zwischen Urlaubs- und Alltagsmodus führt bei vielen Menschen zu einem Stimmungstief: Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit und ein Gefühl von innerer Leere sind ein paar der Symptome, durch die sich das sogenannte Post-Holiday-Syndrom bemerkbar. Darunter können alle Beschwerden, die nach dem Urlaub und während der Wiedereingewöhnungsphase in den Alltag auftreten, zusammengefasst werden.

Rückkehr in die Realität

Die Ursachen dieses Stimmungstiefs können vielfältig sein:

  • Wer 24/7 Party macht und dabei haufenweise Alkohol und andere Drogen konsumiert, der wird sich nach dem Urlaub nicht gerade quicklebendig fühlen. Echten Erholungswert bot dieser Urlaub dem Körper nämlich nicht.
  • Jetlag oder die Aussicht auf bergeweise Arbeit können ebenfalls ausschlaggebend sein. Letztere ist besonders tückisch, da sie bereits die letzten Urlaubstage vermiesen kann. Wenn du dir dann zu viel auf einmal aufbürdest, läufst du Gefahr, die ganze im Urlaub angesammelte Energie an nur einem Tag aufzubrauchen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, solltest du dir folgende Ratschläge zu Herzen nehmen:

1. Die eigene Rückkehr richtig vorbereiten

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen: Lass keine Angelegenheiten offen, mit denen du dich ansonsten während oder nach deinem Urlaub beschäftigen musst! So behältst du nicht nur einen freien Kopf, du minimierst auch den Stressfaktor für deine Rückkehr.

2. Nicht gleich Hals über Kopf in die Arbeit stürzen

Statt gleich am ersten Tag 100 Prozent zu geben, solltest du langsam in deinen Arbeitsalltag zurückkehren: Plane, wenn möglich, ein paar Puffertage ein und fange in der ersten Woche nach dem Urlaub mit kleineren Aufgaben an, statt dich sofort mit den großen Brocken zu beschäftigen.

3. Früh zum alten Rhythmus zurückfinden

Egal ob Langschläfer*in oder Power-Napper: Ich habe noch keinen einzigen Menschen getroffen, der nicht gerne ausschläft. Trotzdem solltest du deinem Körper die Zeit geben, sich auf deinen gewöhnlichen Schlaf- und Arbeitsrhythmus einzustellen, um für einen weichen Übergang zu sorgen.