Mit einer cleveren Idee setzte Dänemark beim Länderspiel ein Zeichen gegen Homophobie

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Beim gestrigen Testspiel der deutschen Nationalelf gegen die Dänen geriet der Fußball für kurze Zeit in Vergessenheit. Ein kleines Fähnchen stahl den Profi-Kickern die Show: Es war die Eckfahne, die den Rand des Spielfeldes markiert. An sich nicht sonderlich bemerkenswert, doch gestern war sie das Highlight für viele Zuschauer.

 

Kleine Geste, große Wirkung

 

Die Eckfahne, die normalerweise in leuchtenden Farben wie quietschgelb oder knallorange gehalten ist, schien gestern im dänischen Bröndby etwas anders auszusehen. Genauer betrachtet war sie bunt. Aber nicht nur irgendwelche Farben zierten das Begrenzungszeichen: Fröhlich flatterte die Regenbogenfahne, ein weltweites Symbol gegen Homophobie, im dänischen Wind. Dazu kommt, dass auch die Spielmacher beider Länder anstatt ihrer Kapitänsbinde eine Regenbogenfahne um den Oberarm trugen. Die Aktion ist dem dänischen Fußballverband DBU „geschuldet“. Dieser möchte dadurch auf Homophobie hinweisen.

Damit setzt nicht nur Dänemark sondern vor allem der internationale Fußball ein deutliches Zeichen. Auch wenn es oft tabuisiert wird, haben es gerade Fußballer, die sich als schwul outen, sehr schwer in der Männerdomäne des Profisports. Diese kleine, aber feine Geste erzielte eine sehr große Wirkung – und bekam im Netz viel positives Feedback.

Praktikantin: Ein Jahr tingel ich jetzt schon durch die verschiedensten Redaktionen Süddeutschlands. Nun, bei ZEITjUNG angekommen, weiß ich, was ich will: schreiben, kreativ sein und vorallem Spaß bei der Arbeit haben – und das geht hier ziemlich gut! Auf meiner To Do-Liste steht – neben Weltenbummlerin werden eine Katzenpension eröffnen und dabei so viel Schokoeis wie nur möglich in mich zu stopfen – tatsächlich auch noch studieren und „was Richtiges“ werden. Also, irgendwann.