Die erste gemeinsame Wohnung: Zwischen Romantik und Konflikten

Die Sache mit der Deko

Unterschiedliche Vorstellungen bei der Einrichtung können eine große Herausforderung darstellen. Schließlich sollen sich beide in der gemeinsamen Wohnung wohlfühlen. Während mein Freund es ein wenig chaotisch und bunt liebt, hätte ich am liebsten die gesamte Wohnung clean und in Beige-Tönen gestaltet. Klingt erstmal schwierig miteinander in Einklang zu bringen – und das war es auch. Im Austausch über unsere Vorstellungen konnten wir aber doch einige Kompromisse finden und entdeckten eine große Gemeinsamkeit: die Liebe zu Pflanzen. Die Einrichtung ist auch nicht für die Ewigkeit festgeschrieben und kann sich im Laufe der Zeit wandeln. Verschiedene Einrichtungsstile auszuprobieren kann sogar viel Spaß machen. Zusammen durch IKEA zu schlendern und beim anschließenden Hot Dog kreative Ideen auszutauschen, klingt doch gar nicht so schlecht. 

Romantik ade?

Die ersten Wochen und Monate nach dem Umzug ist der Alltag voller Liebe. Mit der Zeit lässt sich die Romantik schwierig aufrechterhalten. Spätestens beim haarigen Abfluss und hochgeklappten Toilettensitz verliert die rosarote Brille ihre Wirkung und die Realität kehrt ein. Um nicht im Alltagstrott zu versinken, beschlossen mein Freund und ich deshalb, weiterhin regelmäßig auf Dates zu gehen. Ob ein gemeinsamer Kino-Abend, ein Spaziergang oder auch mal ein Wellness-Tag – Hauptsache gemeinsam Zeit außerhalb der eigenen vier Wände verbringen.

Die erste gemeinsame Wohnung bringt sehr viel Spannung in die Beziehung, sowohl positive als auch negative. Mit einer offenen Kommunikation, Rücksicht und Verständnis kann der Traum romantischer Zweisamkeit auch im Alltag in Erfüllung gehen. Gemeinsame Strukturen und Rituale können die Beziehung festigen sowie noch mehr Vertrautheit und Intimität schaffen. 

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Bildquelle: Foto von Ketut Subiyanto via Pexels; CC0-Lizenz