Mythen über Masturbation

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Selbstbefriedigung macht Spaß und ist gesund. Bild. Pexels

Noch läuft der sogenannte „No Nut November“. Das, worauf Männer heute freiwillig verzichten (oder es zumindest versuchen), galt früher, vor allem bestimmt durch die Kirche, als große Sünde und ungesund. Entsprechend ranken sich um die Masturbation verschiedenste Mythen, von denen auch ihr vielleicht schon einmal gehört habt – manche verstörend, manche einfach nur absurd. Wir klären euch heute über bekannte Mythen auf!

Masturbation zerstört die Libido

Tatsächlich regt Masturbation die Libido geradezu an! Durch das Ausschütten des Sexualhormons Testosteron, das für die sexuelle Lust verantwortlich ist. Bei der Selbstbefriedigung bei Männern wie Frauen steigt der Testosteronspiegel. Die Libido wird also sogar gesteigert. Außerdem kann man den eigenen Sex zum Guten hin steuern, indem man mehr über die eigenen sexuellen Vorlieben erfährt. Weiterer Vorteil: Viele Männer berichten aus eigener Erfahrung von einer höheren Ausdauer im Bett durch Masturbation.

Masturbation macht unfruchtbar

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist der, dass Masturbation unfruchtbar mache. Selbstbefriedigung hat jedoch keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, weder bei Frauen, noch bei Männern: Frauen können nicht mehr oder weniger wahrscheinlich schwanger werden, bei Männern werden dauerhaft Spermien produziert. Wenn man eine Schwangerschaft plant, kann es bei Männern mit ohnehin relativ geringer Spermienzahl aber tatsächlich hilfreich sein, auf das Masturbieren zu verzichten. Das ist aber ein relativ seltenes Szenario.

Masturbation desensibilisiert

Auch dieser Aberglaube ist falsch. Frauen können unendlich viele Orgasmen bekommen und sind auch durch häufigen Solo-Sex nicht eingeschränkt. Das sogenannte „Dead-Vagina-Syndrom“, also eine Abstumpfung der Nervenenden an der Scheide, ist völliger Unsinn. Durch die dauerhafte Produktion von Spermien sind auch bei Männern theoretisch unendlich viele Orgasmen möglich. Allerdings kann sehr häufiges und vor allem sehr festes Onanieren dafür sorgen, dass der Penis unsensibler gegenüber Reizen wird.

Spielt gerne Volleyball, aber verfolgt trotzdem die Bundesliga. Frisch mit der Schule fertig und steht maximal mit einem Bein im Leben. Leidenschaftlicher Neue-Musik-Entdecker. Nimmt so gut wie jede Einladung auf ein Bier oder einen Kaffee an.