Young British Naturists: Eine nackte Fotografin knipst nackte britische Männer

Bildergalerie Laura Pannack

Nacktheit ist in der Regel nur im privaten Bereich des Lebens erwünscht. In der Öffentlichkeit halten wir uns meist bedeckt und verstecken unsere Körperteile hinter Handtüchern oder Bergen aus Kleidung. Für die Fotografin Laura Pannack geht es um mehr als bloß nackte Haut: Für sie ist Nacktheit ein Begriff der Privatsphäre, Selbstbesitz und Gerichtsbarkeit. Sie kann sowohl Unschuld oder Sexualität, Reinheit oder Verderbtheit symbolisieren, es kann Macht, aber auch Verwundbarkeit bedeuten. Es ist eine Form der Befreiung oder der Demütigung.

 

Die Hüllen fallen lassen

 

Wir kommen nackt als Neugeborene auf diese Welt, unbelastet von den gesellschaftlichen Erwartungen der Kleidung, den Abgrenzungen des Stils und dem Konsumentendruck der Mode – all dies begegnet uns erst zu einem späteren Zeitpunkt in unserem Leben. Lassen wir die Hüllen fallen, so sind wir auf einmal alle gleich, Dinge wie Reichtum und Status spielen keine Rolle mehr. Wir sind einfach nur menschlich.

 

Auf einmal sind wir alle gleich

 

Die Fotografin Laura Pannack war selbst bei ihren Fotoarbeiten nackt, um sich ihren Modellen näher zu fühlen und das gegenseitiges Verständnis zu stärken. Das Projekt besteht aus jungen britischen FKKs zwischen 17 und 30 Jahren. Pannack war es wichtig, die Individuen zu erfassen und den Fokus absichtlich auf ihre nackte Haut zu legen. Na, das ist ihr wohl gelungen!

 

Praktikantin: Nachdem ich mich nun nach vier wunderschönen, bier- und lehrreichen Jahren des Sozialwissenschaftsstudiums Bachelorette schimpfen darf, zieht es mich aus dem schnuckeligen norddeutschen Oldenburg nach München. Hier möchte ich nach dem akademischen Geschreibsel und soziologischen Analysieren an der Uni jetzt über Sachen schreiben, die ich wirklich mag. Und das geht am besten bei ZEITjUNG.