Warum #NoCovid die beste Strategie ist

Mehrere Menschen sitzen mit Masken in einem Großraumbüro

Neben weiteren europäischen Ländern hatte auch die Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus eine andere Strategie ergriffen, die lediglich darauf zielte, die Zahl der Intensivbetten nicht vollständig auszulasten und die Wirtschaft möglichst nicht zu gefährden. Mittlerweile zeigt sich, dass mit dieser Taktik langfristig kein Erfolg möglich ist. Zu viele Menschen sind an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben, der Frust in der Bevölkerung über das schwache Krisenmanagement der Politiker*innen wächst, die dritte Welle ist in vollem Gange – und einige Verantwortliche nehmen dies trotzdem zum Anlass, sich zunächst einmal zum „Nachdenken“ zurückzuziehen. Die Forderungen nach Zero- bzw. No-Covid werden auch in Deutschland immer lauter. Am 10. April findet ein bundesweiter Aktionstag statt, an dem durch verschiedene Kundgebungen und Veranstaltungen auf die Strategie aufmerksam gemacht werden soll. Die Aktivist*innen des Bündnis ZeroCovid fordern eine dreiwöchige bezahlte Arbeitspause, mithilfe derer die Fallzahlen auf das nötige Niveau gebracht werden sollen, zudem eine Ausweitung des Home-Office-Angebots und der betriebsinternen Testungen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich auch die Entscheidungsträger*innen von dieser Herangehensweise überzeugen lassen. Auch wenn sie sich um die Wirtschaft erwiesenermaßen keine Sorgen mehr machen müssen, braucht es trotz allem Einsicht und Handlungsfähigkeit, um die erforderlichen Maßnahmen durchzusetzen – leider mangelte es daran bekanntlich schon des Öfteren.

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Bildquelle: Tima Miroshnichenko on Pexels; CC0-Lizenz

Aufgewachsen im Münsterland, zwischen Bauernschaften, Fahrrädern und Dorfpartys. Schreibt seit dem Kindergartenalter, von Kurzgeschichten bis hin zu News-Artikeln, liebt Musik, Sonne, gutes Essen und Gespräche über Gott und die Welt.