Sex und Soda: 5 Tipps für großartigen Sex

Ein Paar lacht im Bett

In dieser Kolumne schreibt Mila Bach über die prickelnden und weniger prickelnden Momente im Leben. Diesmal geht es darum, was Sex noch schöner macht.

Sex ist wie Pizza. Selbst wenn sie nicht schmeckt, ist sie irgendwie gut. Doch wie wird „nur“ guter Sex zu einem wirklich bereichernden und vielleicht sogar verändernden Erlebnis? Fünf Tipps, die schon mal den Grundstein für großartigen Sex liefern.

Irgendwann ist man in einem Alter, da hatte man schon so viel Sex, dass man sich an die einzelnen Male gar nicht so richtig erinnern kann. Bei mir verschwimmt das alles meistens in einer Masse von einzelnen Bildern, die ich kaum voneinander trennen kann. Doch da sind die paar Male, die mir für immer in Erinnerung bleiben werden. Weil sie so großartig waren und meinen Blick auf Sex verändert haben. Einige davon waren in meinen Beziehungen, andere mit Affären und wieder andere nur ein einziges Mal. Es ist egal, wie lange man einen Menschen kennt. Wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, kann der Sex nur großartig werden.

Geduld

Viel zu oft lässt man sich von der aufkommenden Lust leiten, als wäre sie etwas, das nur einmal im Jahr auftritt. Küssen. Ausziehen. Sex. Klar, kann das auch mal aufregend sein, aber wenn man sich bewusst viel Zeit füreinander nimmt, wird der eigentliche Sex zum Höhepunkt. Auch bei One-Night-Stands finde ich ein langes Vorspiel toll. Langsames gegenseitiges Ausziehen kann so viel Spaß machen. Man entdeckt so viel. Die Form der Brust, ein schönes Muttermal neben dem Bauchnabel, eine kleine Narbe am Knie. Dinge, die im Rausch oft verloren gehen. Und auch in einer Beziehung sollte man sich geduldig Zeit füreinander nehmen. Einfach mal auf die Bremse drücken und den Körper des anderen in Ruhe anfassen, küssen und sich erst nach allen anderem um Penis und Vagina kümmern. Leider konnte ich bis jetzt noch keinen Slow-Sex ausprobieren. Dafür braucht es nicht einmal einen harten Penis! Man ist sich einfach nur sehr nah. Beide sind körperlich, aber auch emotional miteinander verbunden und bewegen sich nur ganz langsam. Das soll bei vielen Menschen schon zu meditativen Zuständen geführt haben. High durch Sex – hört sich doch ziemlich gut an.