Wie es ist, als trans* Mensch in Deutschland zu leben

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Nach all dem Bullshit, den er in nur sechs Monaten Amtszeit fabriziert hat, dachten wir eigentlich, dass Trump uns mit nichts mehr schocken kann. Der gute Donald hat uns jedoch über seine Lieblingsplattform Twitter eines Besseren belehrt: Am vergangenen Mittwoch verkündete der amerikanische Präsident in drei Nachrichten auf dem Kurznachrichtendienst sein neuestes Hirngespinst: Einen Transgender-Bann im amerikanischen Militär. Die US-Armee müsse sich auf Siege konzentrieren, da sei kein Platz für Kosten und Störungen, die durch trans* Menschen entstehen würden, so Trump.

 

Diese extrem fragwürdige und offenbar völlig spontan getroffene Entscheidung war nicht nur eine Überraschung für die circa 11.000 trans* Personen, welche laut einer Studie im US-Militär dienen, sondern auch für viele Republikaner. Selbst Verteidigungsminister James Mattis wurde erst einen Tag zuvor über Trumps trans*-Bann in Kenntnis gesetzt. Noch im Wahlkampf kündigte Trump an, sich nach seinem Sieg verstärkt für die LGBTQ+-Gemeinde einsetzten zu wollen. Davon blieb ein paar Monate danach offenbar nichts übrig.

Praktikantin: Nachdem ich mich nun nach vier wunderschönen, bier- und lehrreichen Jahren des Sozialwissenschaftsstudiums Bachelorette schimpfen darf, zieht es mich aus dem schnuckeligen norddeutschen Oldenburg nach München. Hier möchte ich nach dem akademischen Geschreibsel und soziologischen Analysieren an der Uni jetzt über Sachen schreiben, die ich wirklich mag. Und das geht am besten bei ZEITjUNG.