Survival Guide: Was hilft gegen Liebeskummer?

Frau sitzt mit einer Decke auf dem Boden und weint

Die Wortwahl „Survival Guide“ im Titel ist keine Übertreibung – Liebeskummer fühlt sich an, als hätte man nur eine Wahl, und die lautet: Sterben. Es ist völlig egal, wer sich getrennt hat, wie lange die Beziehung gehalten hat und ob ihr überhaupt je zusammen wart. Liebeskummer kann uns alle kalt erwischen. Unsere Tipps helfen dir, den Herzschmerz trotzdem zu überleben.

Sprich darüber!

In der ersten Woche, nachdem mein Ex-Freund und ich uns getrennt hatten, habe ich mich gefühlt wie ein Hotel: Ich habe jeden Tag jemanden zu mir eingeladen, um möglichst wenig allein zu sein und möglichst viel darüber sprechen zu können, was mir durch den Kopf geht. Natürlich zwingt euch niemand, zu reden – jedenfalls kein*e gute*r Freund*in. Oft genug habe ich auch einfach nur geheult, wenn ich mich mit jemandem getroffen habe.

Aber wenn ich bisher eines gelernt habe, dann dass Dinge einfacher werden, wenn man über sie spricht, anstatt sie wegzuschieben und zu hoffen, dass sie sich irgendwann schon von selbst regeln werden. Denn das tun sie für gewöhnlich nicht. Darüber zu reden ist wichtig, um das Geschehene zu verarbeiten. Zumindest im Falle einer Trennung machst du wahrscheinlich gerade einen der größten Umbrüche deines bisherigen Lebens durch. Dass Herz und Hirn das nicht einfach so hinnehmen können, als wäre es nichts, ist doch absolut logisch. Also schütte deinen Freund*innen dein Herz aus, bis du nichts mehr zu sagen hast und heul dich aus, bis deine Tränen aufgebraucht sind.

Wenn du das Gefühl hast, dass Trennung oder Liebeskummer nur das Symptom eines viel grundsätzlicheren Problems sind, dann kommt es für dich vielleicht auch in Frage, dir professionelle Hilfe zu suchen. Manchmal ist es einfacher, sich einer außenstehenden Person anzuvertrauen. Das muss dir auf keinen Fall unangenehm sein. Eine Therapie ist keine Schande, sondern ein Luxus – und jeder, der die Chance hat, eine Therapie zu machen, kann dafür mehr als dankbar sein.

Ein Freigeist in Freiheit. Ich bin verliebt in den Sommer und schöne Worte. Wenn ich nicht gerade schreibe, sitze ich wahrscheinlich mit einem Roman irgendwo am Wasser. Oder auf alten Zeitungen, um jede Menge Farbe auf unbeschriebene Blätter zu klatschen. Aber am allerliebsten lebe ich: la vida loca!